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	<title>Holger Stollenwerk | Vingouri</title>
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	<description>Rebstockleasing, Weinstockleasing und andere exklusive Geschenke für Weinliebhaber</description>
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	<title>Holger Stollenwerk | Vingouri</title>
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		<title>Wie funktioniert eine Rebstockpatenschaft</title>
		<link>https://www.vingouri.de/wie-funktioniert-eine-rebstockpatenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 13:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Faszination Rebstockpatenschaft: Wie funktioniert eine Rebstockpatenschaft eigentlich?</h1>
<h2><strong>Einblicke in den Ablauf und die Funktion einer Rebstockpatenschaft</strong></h2>
<p><em>Inmitten der reichen Welt des Weins gibt es eine Möglichkeit, die Bindung zwischen Weinliebhabern und dem Weinbau zu vertiefen – die Rebstockpatenschaft. Diese einzigartige Gelegenheit ermöglicht es, eine persönliche Verbindung zu einem Rebstock herzustellen und den Prozess der Weinherstellung hautnah mitzuerleben. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Funktionsweise einer Rebstockpatenschaft und beleuchten alle wichtigen Fragen, die Weininteressenten dazu haben könnten.</em></p>
<h3><strong>Die Idee hinter einer Rebstockpatenschaft</strong></h3>
<p>Bevor wir in die Details eintauchen, lassen Sie uns kurz die Idee hinter einer Rebstockpatenschaft betrachten. Dieses Konzept verbindet Menschen, die Freude an gutem Wein haben, mit der Leidenschaft und dem Können der Winzer. Durch eine Patenschaft wird ein persönlicher Bezug zu einem bestimmten Rebstock hergestellt, und Paten haben die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Weinherstellung aus nächster Nähe zu verfolgen.</p>
<h3><strong>Der Ablauf einer Rebstockpatenschaft</strong></h3>
<ol>
<li><strong>Die Auswahl des Rebstocks:</strong> Der erste Schritt bei einer Rebstockpatenschaft besteht darin, den richtigen Rebstock auszuwählen. Je nach Weingut und Programm können verschiedene Sorten und Lagen zur Verfügung stehen. Es ist ratsam, sich über die verschiedenen verfügbaren Optionen zu informieren, um einen Rebstock zu finden, der Ihren Vorlieben und Erwartungen entspricht.</li>
<li><strong>Die Patenschaft abschließen:</strong> Sobald Sie den passenden Rebstock gefunden haben, schließen Sie die Patenschaft ab. Dies beinhaltet oft die Bezahlung einer Gebühr, die die Kosten für die Pflege des Rebstocks und andere Leistungen abdeckt. Diese Gebühr kann je nach Weingut und Programm variieren.</li>
<li><strong>Die persönliche Verbindung:</strong> Nach Abschluss der Patenschaft entsteht eine persönliche Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Rebstock. Dies ist mehr als nur eine symbolische Geste; es gibt Ihnen die Möglichkeit, den Fortschritt Ihres Rebstocks im Laufe der Jahreszeiten zu verfolgen und sich aktiv am Weinbau zu beteiligen.</li>
<li><strong>Aktive Teilnahme:</strong> Viele Weingüter ermöglichen es Paten, an bestimmten Aktivitäten teilzunehmen, die mit dem Weinbau verbunden sind. Dies kann das Schneiden der Reben, das Ernten der Trauben oder sogar die Teilnahme an speziellen Veranstaltungen wie Weinproben und Führungen umfassen. Diese Erfahrungen sind oft lehrreich und bereichernd, da sie Ihnen Einblicke in die Handwerkskunst des Weinbaus gewähren.</li>
<li><strong>Die Weinlese und Abfüllung:</strong> Wenn die Trauben reif sind, beginnt die Weinlese. Je nach Winzer können Paten oft an diesem aufregenden Prozess teilnehmen, indem sie ihre eigenen Trauben ernten. Diese Trauben werden dann in den Weinherstellungsprozess integriert. Einige Weingüter bieten sogar die Möglichkeit, eine begrenzte Menge Wein aus den eigenen Trauben herstellen zu lassen und zu personalisieren.</li>
<li><strong>Genuss der Früchte Ihrer Patenschaft:</strong> Der Höhepunkt einer Rebstockpatenschaft ist zweifellos der Moment, in dem Sie den Wein probieren können, der aus den Trauben Ihres eigenen Rebstocks hergestellt wurde. Dieser Moment ist nicht nur eine Belohnung für Ihre Geduld und Neugier, sondern auch eine Verkörperung der engen Verbindung, die Sie zu diesem Wein und dem Weinbau im Allgemeinen aufgebaut haben.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die Funktion einer Rebstockpatenschaft</strong></h3>
<p>Die Rebstockpatenschaft erfüllt mehrere Funktionen, die weit über die bloße Unterstützung eines Weinguts hinausgehen:</p>
<ol>
<li><strong>Bildung und Einblick:</strong> Eine Rebstockpatenschaft ermöglicht es Ihnen, die verschiedenen Phasen des Weinbauzyklus aus nächster Nähe zu erleben. Dies ist eine Bildungserfahrung, die Ihren Respekt für die Arbeit der Winzer vertiefen kann.</li>
<li><strong>Gemeinschaft und Teilhabe:</strong> Patenschaften fördern eine engere Verbindung zwischen Winzern und Weinliebhabern. Sie werden Teil einer Gemeinschaft von Menschen, die ähnliche Interessen teilen und die Leidenschaft für Weinbau und Genuss teilen.</li>
<li><strong>Persönliche Bindung zum Wein:</strong> Der Wein, der aus den Trauben Ihres eigenen Rebstocks hergestellt wird, gewinnt an persönlicher Bedeutung. Jedes Glas wird zu einem Erlebnis, das Ihre persönliche Verbindung zur Rebe und zum Land widerspiegelt, auf dem sie wächst.</li>
</ol>
<h3><strong>Häufig gestellte Fragen zur Rebstockpatenschaft</strong></h3>
<p><strong>1. Kann ich meinen Rebstock besuchen?</strong><br>Ja, viele Weingüter ermöglichen es Paten, ihren Rebstock zu besuchen und an speziellen Führungen teilzunehmen.</p>
<p><strong>2. Was passiert, wenn mein Rebstock krank wird?</strong><br>Die Winzer kümmern sich um die Pflege der Reben und ergreifen Maßnahmen, um Krankheiten zu verhindern oder zu behandeln.</p>
<p><strong>3. Erhalte ich den Wein exklusiv?</strong><br>Je nach Programm erhalten Paten möglicherweise eine begrenzte Menge des Weins, der aus ihren Trauben hergestellt wurde. Dies variiert jedoch von Weingut zu Weingut.</p>
<p><strong>4. Wie lange dauert eine Rebstockpatenschaft?</strong><br>Die Dauer einer Rebstockpatenschaft variiert. Einige Programme bieten Jahrespatenschaften an, während andere länger andauern können.</p>
<p><strong>5. Kann ich die Weinherstellung aktiv miterleben?</strong><br>Ja, viele Paten können an Aktivitäten wie der Weinlese teilnehmen und den Prozess der Weinherstellung aus erster Hand miterleben.</p>
<h3><strong>Abschließende Gedanken zur Rebstockpatenschaft</strong></h3>
<p>Die Rebstockpatenschaft bietet Weinliebhabern eine einzigartige Möglichkeit, tiefe Einblicke in den Weinbau zu erhalten und eine persönliche Bindung zum Wein herzustellen. Von der Auswahl des Rebstocks bis zum Genuss des daraus resultierenden Weins bietet diese Erfahrung eine reiche Palette an Lern- und Teilnahmemöglichkeiten. Wenn Sie Ihre Leidenschaft für Wein vertiefen möchten und den Weinbau aus nächster Nähe erleben möchten, könnte eine Rebstockpatenschaft genau das Richtige für Sie sein. Eine Rebstockpatenschaft ist auch ein ideales Geschenk für einen Weinliebhaber.&nbsp;</p></div>
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											<li>
					<a href="https://www.vingouri.de/wie-funktioniert-eine-rebstockpatenschaft/">Wie funk­tio­niert eine Rebstockpatenschaft</a>
									</li>
											<li>
					<a href="https://www.vingouri.de/die-weinreise-ein-bouquet-von-urlaubsmotiven/">Die Wein­reise – ein Bou­quet von Urlaubsmotiven</a>
									</li>
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					<a href="https://www.vingouri.de/oesterreich-reisen-und-wein/">Öster­reich: Rei­sen und&nbsp;Wein</a>
									</li>
											<li>
					<a href="https://www.vingouri.de/ribera-del-duero-bietet-grosse-weine-und-kulinarische-genuesse/">Die Wein­re­gion Ribera del&nbsp;Duero</a>
									</li>
											<li>
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									</li>
					</ul>

		</div><div id="woocommerce_products-2" class="et_pb_widget woocommerce widget_products"><h4 class="widgettitle">Unsere TOP-Geschenk­ideen</h4><ul class="product_list_widget"><li>
	
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<li>
	
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		<img width="400" height="400" src="https://www.vingouri.de/wp-content/uploads/2019/06/Grauer-Burgunder_057-400x400.jpg" class="attachment-woocommerce_thumbnail size-woocommerce_thumbnail" alt="Grauer Burgunder" decoding="async" srcset="https://www.vingouri.de/wp-content/uploads/2019/06/Grauer-Burgunder_057-400x400.jpg 400w, https://www.vingouri.de/wp-content/uploads/2019/06/Grauer-Burgunder_057-100x100.jpg 100w, https://www.vingouri.de/wp-content/uploads/2019/06/Grauer-Burgunder_057-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px">		<span class="product-title">Rebstock-Patenschaft in Gau-Bickelheim (Rheinhessen)</span>
	</a>

				
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		<img width="400" height="320" src="https://www.vingouri.de/wp-content/uploads/2017/01/Weinberge-am-Main-400x320.jpg" class="attachment-woocommerce_thumbnail size-woocommerce_thumbnail" alt decoding="async">		<span class="product-title">Weinstock-Leasing in Zeilitzheim (Franken)</span>
	</a>

				
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	</li>
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		<title>Die Weinreise – ein Bouquet von Urlaubsmotiven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 13:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Die Weinreise – ein Bouquet von Urlaubsmotiven</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<h2>Der Trend der Urlaubsreise geht zu Erlebnis, Erfahrung und Genuss. Immer mehr Menschen interessieren sich für Wein, Küche und Kultur der bereisten Länder.</h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<h3>Bei einer Weinreise wollen die meisten möglichst viel erleben: Wein und Weingüter, Weinregionen und Weinlandschaften, Kulinarik und Kultur, Spaß und Geselligkeit, Menschen und ihre Dörfer oder Städte. Die Schwerpunkte sind natürlich sehr verschieden.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was ist eigentlich eine Weinreise?</strong></h3>
<p>Bei einer Weinreise sollte man die Möglichkeit haben, nicht nur Weine zu verkosten, sondern auch Winzer und Weinregionen richtig kennen zu lernen. Das setzt in der Regel sachkundige Führung voraus. Winzerinnen und Winzer führen Gäste meist gern durch ihre Weingüter und Weinkeller. Gruppen werden meist von Reiseleitern begleitet; diese sollten natürlich über reichlich Weinwissen verfügen. An vielen Orten gibt es auch geschulte örtliche Reiseleiter*innen. So führen z.B. in den meisten Orten der Weinregion Franken ausgebildete Weinerlebnisführer die Gäste durch Orte, durch Weinberge oder zu Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Ein kurzer Blick in die Tourismus-Marktforschung</strong></h3>
<p>Wir wollen niemand mit trockener Theorie langweilen. Doch manchen könnte interessieren, was nach internationalem Verständnis eigentlich eine „Reise“ ist. Man hat sich bei der Welt-Tourismusorganisation der UNO auf eine Definition geeinigt: eine Reise setzt eine mindestens 24-stündige Abwesenheit vom Wohnort voraus. Somit muss eine Urlaubs- oder Geschäftsreise eine Übernachtung einschließen. Davon zu unterscheiden ist die Tagesreise.</p>
<p>Gerade beim Besuch von Weingütern haben wir es sehr oft mit Tagesreisen zu tun. Dieses Marktsegment ist gerade für die Winzer sehr wichtig. So wird in Franken z.B. 80% des Weines im Umkreis von 200 km verkauft. Auch Weinfeste leben zum großen Teil von Tagesgästen. Eine Weinreise ist hingegen zumindest eine Kurzreise von zwei bis vier Tagen, bei der Wein eine wesentliche Rolle spielt. Manche „Weinreisen“ bieten allerdings einfach zwei Übernachtungen in einem Hotel, das kein Weinhotel ist. Da gibt es dann ein Glas Wein zur Begrüßung, ein Abendessen und eine Verkostung mit 3–4 Weinen in einem nahe gelegenen Weinkeller. Ob das eine Weinreise ist, muss der Gast selbst entscheiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Viele Weinlandschaften begeistern ihre Besucher</strong></h3>
<p>Von Ernst Jünger stammen diese Worte: „Nichts macht mit der Landschaft vertrauter, als der Genuss der Weine, die auf ihrer Erde gewachsen und von ihrer Sonne durchleuchtet sind.“ &nbsp;Das „Terroir“, wie man in der Weinwelt sagt, also die Verbindung von Boden, Vegetation und Klima, prägt entscheidend den Geschmack der Weine. Das gilt fast überall auf der Welt. Es soll aber – weit westlich von Europa – auch Unternehmen geben, die den Wein im Labor aus seinen Bestandteilen zusammensetzen. Dann schmeckt er immer gleich und lässt sich als Markenartikel verkaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Landschaft vieler Weinregionen erfreut den Besucher – auch wenn sie nicht betreten wird, sondern für viele Reisen nur Kulissen sind. Ob im Rheingau, am Main, in Südtirol oder im Duro-Tal: Steilhänge, an denen Reben wachsen, rufen Begeisterung hervor. Manche haben es schon auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbe geschafft. Zu bewundern sind in solchen Regionen Winzer, die Steilhänge bewirtschaften. Es wird immer schwerer. Die Sonne brennt auf die Steilhänge, die Arbeit mit Maschinen ist sehr mühsam und Starkregen wäscht die Erde herunter.&nbsp; Was dem Reisenden ein Staunen abringt, ist für Winzer schweißtreibend und lässt bei ihnen immer weniger Freude aufkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die Wünsche der Weinreisenden</strong></h3>
<p>Es ist bemerkenswert, dass bei einer Weinreise der Wein oft gar nicht das wichtigste Reisemotiv ist. Weinreisende wollen – sofern das überhaupt eine Zielgruppe ist – meist mehrere Dinge. Im Vordergrund steht die Erholung durch Abwechslung. Wer eine Weinreise unternimmt, erwartet darüber hinaus liebliche Landschaften, unverbaute Natur und anmutige Orte. Und vor allem keine Menschenmassen.</p>
<p>Ebenso wichtig ist die Kulinarik, denn Wein ist ein wichtiger Begleiter von Speisen. Prägend ist dabei die regionale Küche, an der sich der Wein zu orientieren hat. Die Küche verschiedener Länder, in die Weinreisen führt, ist exotisch und einmalig. Sei es die Küche von Marokko, von Indien oder von Uzbekistan. Es gelingt auch in diesen Ländern, Weine zu keltern, die perfekt zur einheimischen Küche passen.</p>
<p>Nicht weniger wichtig, vielleicht sogar am Wichtigsten, sind aber die Menschen im Gastland. Eindrucksvolle Winzerpersönlichkeiten kennen zu lernen, ist ein Highlight jeder Weinreise. Darüber hinaus ist es in zahlreichen Ländern üblich, den Gast auch in Familien zu empfangen, wo er bewirtet und verköstigt wird.&nbsp; Länder wie Armenien oder Georgien seien hier nur als Beispiele genannt. Bei Interesse an solch einer Reise hier unsere Empfehlung.</p>
<p><a href="https://www.vingouri.de/project/kultur-und-weinreise-georgien-und-armenien/">https://www.vingouri.de/project/kultur-und-weinreise-georgien-und-armenien/</a></p>
<p>Und schließlich ist es natürlich die Kultur, die zu einer interessanten Weinreise gehört. Es ist kaum vorstellbar, Spanien zu bereisen, ohne außer Weingütern auch Schlösser, Festungen oder Kathedralen zu besuchen. Weintrinker sind häufig Menschen mit großem Interesse an der Kultur eines Gastlandes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Winzer, Weingüter und Weinkellereien – die Akteure im Weintourismus</strong></h3>
<p>Die Zahl der Winzer / Winzerinnen und Weingüter allein in Deutschland ist enorm, ihre genaue Zahl schwer zu ermitteln. Maßgebliche Weinführer listen rund 1.000 Weingüter in Deutschland auf. Bezieht man die Nebenerwerbswinzer mit ein, so geht ihre Zahl in die Tausende. Allerdings sind diese Nebenerwerbswinzer für Weinreisen nur selten relevant. Sie liefern ihre Trauben an Kellereien, die ihrerseits dann wiederum Vinotheken betreiben, Kellerführungen anbieten oder Events veranstalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Weintouristische Leistungen sind nicht einfach darzustellen</strong></h3>
<p>Ein gutes weintouristisches Angebot aufzubauen, ist nicht leicht – und vor allem teuer. Hierzu können oder sollten zum Beispiel gehören</p>
<ul>
<li>Ein repräsentativer gepflegter Weinkeller</li>
<li>Eine Betriebsvinothek, zumindest ein schöner Verkostungsraum</li>
<li>Geeignetes und geschultes Personal</li>
<li>Kundenfreundliche Öffnungszeiten</li>
<li>Ein Veranstaltungsangebot, z.B. ein Hofschoppenfest</li>
<li>Ein ansprechender Internet-Auftritt</li>
<li>Auf Wunsch Verpflegung (meist nur für Gruppen)</li>
<li>Sofern möglich Unterkünfte (Ferienwohnungen, Gästezimmer)</li>
<li>Zunehmend im Trend: Stellplätze für ein paar Wohnmobile. Wer mit dem Wohnmobil kommt und übernachtet, nimmt meist ein paar Kisten Wein mit.</li>
</ul>
<p>Das Problem ist, dass die meisten Kunden zur Unzeit kommen möchten: am späten Nachmittag, am Wochenende, zur Zeit der Weinlese. Doch damit müssen alle Winzerinnen und Winzer umgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das Weinhotel&nbsp; – eine besondere Herausforderung</strong></h3>
<p>In vielen Weinregionen fehlt es an gehobener Hotellerie. Immer mehr Winzer bemühen sich, Unterkünfte bereitzustellen oder mit Zimmeranbietern zusammen zu arbeiten, denn Themenhotels werden immer beliebter. Ein Weinhotel bereitzustellen ist jedoch alles andere als einfach. Hier nur einige Probleme:</p>
<ul>
<li>Geeignete Immobilien oder Grundstücke müssen vorhanden sein</li>
<li>Neubauten sind teuer und rechnen sich bei geringer Bettenkapazität (z.B. 20 oder 30 Betten) meist nicht</li>
<li>Es muss eine Vinothek und / oder ein Weinkeller vorhanden sein</li>
<li>Das Weinhotel sollte an das Weingut angebunden sein und im Weinort oder in den Weinbergen liegen</li>
<li>Gute Gastronomie muss vorhanden sein: der Gast erwartet regionale Küche, am liebsten auch Menüs mit korrespondierenden Weinen</li>
<li>Ein Spa-Bereich ist sehr beliebt – das Thema „Wein und Gesundheit“ wird immer interessanter</li>
<li>Geführte Weinberg-Wanderungen sollten angeboten werden</li>
<li>Qualifiziertes Personal muss vorhanden sein (es muss kein Sommelier sein)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Architektur und Wein</strong></h3>
<p>Um den Besuch des Weinguts attraktiv zu machen wird heute in zahlreichen Ländern in neue ansprechend gestaltete Weingüter investiert. Kreative Architekten widmen sich entweder neuen Vinotheken oder ganzen Neubauten von Weingütern. Bisweilen werden auch Stararchitekten beschäftigt, um etwas Besonderes zu schaffen. Ein gutes Bespiel ist das Weingut „Bodegas Ysios“ in La Rioja, Spanien. Es gehört zum Getränkekonzern Pernod &amp; Ricard und baut auf fast 100 ha die rote Rebsorte Tempranillo an. Hier hat der Stararchitekt Calatrava&nbsp; eine Anlage gebaut, die sich optisch der&nbsp; Gebirgslandschaft anpasst.</p>
<p>Bei Interesse an einer Reise in diese Region hier unsere Empfehlung:</p>
<p><a href="https://www.vingouri.de/project/weinreise-spanien-la-rioja-entdecken/">https://www.vingouri.de/project/weinreise-spanien-la-rioja-entdecken/</a></p>
<p>Der Tourismusverband FRÄNKISCHES WEINLAND mit Sitz in Würzburg hat eine Broschüre herausgebracht unter dem Titel „Architektur und Wein“. Hier werden beispielhafte Projekte vorgestellt, die in fränkischen Weinorten realisiert wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Weintourismus ist (oft) nachhaltiger Tourismus</strong></h3>
<p>Natürlich stellt sich die Frage, ob Reisen überhaupt nachhaltig sein kann, denn ohne ein Verkehrsmittel kommt der Tourist in kaum eine Weinbauregion. Doch die Weinreise bietet ein hohes Potential an Nachhaltigkeit. Die Gründe:</p>
<ul>
<li>Weintourismus dient der Entwicklung im ländlichen Raum. Die Erhaltung von Dörfern wird unterstützt</li>
<li>Der Ertrag meist mittelständischer Weinbaubetriebe kann gesteigert werden</li>
<li>Weintourismus setzt intakte Natur voraus und trägt zu ihrer Erhaltung bei</li>
<li>Der Gast bewegt sich oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch die Weinorte und Weinberge</li>
<li>Bio-Weinbau liegt im Trend; auch viele Winzer, die nicht offiziell Bio-Winzer sind, arbeiten mit naturnahen Methoden (z.B. ohne Mineraldünger)</li>
<li>Weinreisen fördern die Bildung. Auch beim 100. Besuch eines Weinguts lernt man noch etwas</li>
<li>Weinreisen fördern das Kennenlernen anderer Kulturen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Deutschland als Ziel für Weinreisen</strong></h3>
<p>Deutschland gehört zu den 120 beliebtesten Reiseländern der Welt. Die Deutschen sind Weltmeister im Reisen – zumindest was Auslandsreisen betrifft. Unter allen Reisezielen der Deutschen liegt Deutschland jedoch auf Platz 1. Unter den deutschen Bundesländern hat wiederum Bayern die meisten Urlaubsgäste. Damit wird schon deutlich: Der Weintourismus in Deutschland ist mengenmäßig kein bedeutender Markt. Schließlich wächst in Oberbayern kein Wein – ebenso wenig wie im Bayerischen Wald oder an Nord- und Ostsee.</p>
<p>In den 13 deutschen Weinregionen bemüht man sich redlich, Gäste nicht nur an den Wochenenden der Hochsaison (September/Oktober) begrüßen zu können. Doch vieles, was auf dem deutschen Markt unter dem Suchbegriff ‚Weinreisen‘ angeboten wird, sind einfach nur Wochenend-Pauschalen in „normalen“ Hotels mit leicht angereichertem Weinangebot. Eine mehrtägige Pauschalreise, die den Gast in die schönsten Weinorte an Rhein, Main oder Mosel sowie in renommierte Weingüter führt, wird man selten finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Frankreich – eines der führenden Weinländer der Welt</strong></h3>
<p>Andere europäische Ländern mögen es uns nachsehen, wenn wir unter den Nachbarn Deutschlands hier nur Frankreich erwähnen. Etwas boshaft und sehr unwissenschaftlich könnte man sagen: Italien kennt der Deutsche sowieso, in Österreich fährt er Ski und in Spanien macht er vorwiegend Badeurlaub. Leider, muss man sagen, denn gerade Spanien hat ein großartiges Angebot an weintouristischen Möglichkeiten.</p>
<p>Frankreich gehört – neben Italien und Spanien – mit rund einer Million Hektar zu den größten Weinanbauländern der Welt. Es ist das Land der teuren Spitzenweine, aber auch das Land großartiger kulinarischer Genüsse. Aus Frankreich kommen Rebsorten wie der Burgunder, der Cabernet Sauvignon oder der Chardonnay, die den Weinbau in vielen Teilen der Welt entscheidend geprägt haben.</p>
<p>In Frankreich lässt sich eine Weinreise günstig gestalten. Man fährt mit dem Bus ins Elsass, nimmt ein 3‑Sterne-Hotel, isst Flammkuchen und trinkt ein paar Schoppen Riesling oder Gewürztraminer.&nbsp; In Orten wie Riquewihr oder Ribeauvillé wird man in der Saison möglicherweise auf sehr viele Touristen treffen.</p>
<p>Es geht aber auch anders. Man fliegt nach Bordeaux und besucht auf einer mehrtägigen Tour einige der berühmten Premier Cru Weingüter – z.B. Chateau Margaux, Chateau Latour oder Mouton Rothschild. Die fünf Premier Cru Weingüter nahe Bordeaux sind die Spitzengruppe des seit 1855 bestehenden Grand Cru Systems. Diese Tour, die auch zum berühmten Chateau Yquem in Sauternes führt, ist allerdings nichts für den schmalen Geldbeutel.</p>
<p><a href="https://www.vingouri.de/project/die-premier-cru-weingueter-von-bordeaux/">https://www.vingouri.de/project/die-premier-cru-weingueter-von-bordeaux/</a></p>
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<h3><strong>Weinreisen öffnen Perspektiven auch in fremden Kulturen</strong></h3>
<p>Mancher mag es kaum glauben. Auch in mehreren in islamisch geprägten Ländern außerhalb Europas wird Wein angebaut. Dementsprechend sind auch hier Weinreisen möglich. &nbsp;Hierbei sehen wir einmal von der <strong>Türkei </strong>ab, die teilweise zu Europa gehört und viel Wein produziert.&nbsp; Es bleibt abzuwarten, wie sich die zunehmende islamische Orientierung der Türkei auf die Weinwirtschaft auswirkt.</p>
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<p>Einen bedeutenden Weinbau hat <strong>Marokko</strong> im Norden des Landes, in den Regionen Meknès und Benslimane. Die Tradition des Weinbaus reicht über mehr als 2.000 Jahre bis in die Zeit der Phönizier zurück. Heute wird in Marokko Wein auf ca. 8.000 ha angebaut. Das ist zwar weniger als noch vor 60Jahren, aber immerhin mehr als die deutsche Weinregion Franken. Marokko hat in der Weinwirtschaft eine straffe Organisation mit Appellationen und hohe Qualitätsstandards. Es wird sowohl Weißwein als auch Rotwein angebaut.</p>
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<p>Auf der Reise nach Osten kommen wir in ein Land, das zwar nicht überwiegend muslimisch geprägt ist; das aber die wenigsten als Ziel für eine Weinreise auf dem Schirm haben: <strong>Indien</strong>. &nbsp;Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnten hier die religiös bedingten Vorbehalte gegen Alkohol überwunden werden. Nun hat sich in den letzten Jahren erfolgreich Weinbau etabliert. Die Anbaufläche entspricht in etwa der in Deutschland (100.000 ha). Ein großer Teil der Weine wird nach Asien exportiert.</p>
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<p>Zentrum des Weinanbaus sind die Regionen um Mumbai (früher Bombay) sowie die südwestlich gelegenen Regionen um Pune und Akluj. Nordöstlich von Mumbai findet sich Weinbau in der Region um Nashik. Das Klima in diesen Regionen ist heiß, weswegen vor allem Rotwein gut wächst. Es kann zwei Mal im Jahr geerntet werden, was einige Winzer aber nicht tun, um die Qualität zu steigern.</p>
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<p>Eine Weinreise durch Indien führt natürlich vor allem in die äußerst abwechslungsreiche Küche des Landes ein. Hier hat jede Region einen völlig anderen Charakter. Die riesige Auswahl an Speisen und Gewürzen ist beeindruckend. Wein wird natürlich vor allem danach ausgewählt, wie er zu jeweiligen Küche passt. Die Inder sind sehr gastfreundlich, sodass es Freude bereitet, auch einmal bei einer Familie zu einem Kochkurs eingeladen zu sein.</p>
<p>Hier unsere Empfehlung bei Interesse an einer Weinreise nach Indien</p>
<p><a href="https://www.vingouri.de/project/wein-und-kulinarik-in-indien/">https://www.vingouri.de/project/wein-und-kulinarik-in-indien/</a></p>
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<p>27.12.2019</p>
<p>Autor: Prof. Dr. Peter Voigt</p>
<p>Wir freuen uns über Fragen oder Kommentare: <a href="mailto:peter.voigt@vingouri.de">peter.voigt@vingouri.de</a></p>
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		<title>Österreich: Reisen und Wein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 12:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ein Beitrag zum Verstehen von Wein in Österreich.</h2>
<h3>Teil 1: Die Wachau, das Weinviertel und die Steiermark</h3>
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<p>.….….Nein, Carnuntum war kein römischer Feldherr und Wagram ist kein indisches Gewürz, wie Quizteilnehmer schon einmal meinten. Es sind österreichische Weinregionen, die dem größten Teil der deutschen Weintrinker nur wenig sagen. Weit bekannter ist das Burgenland, doch da waren die wenigstens jemals selbst. Wir wollen versuchen, eine kleine Einführung in österreichische Weinregionen, ihre besonderen touristischen Reize und in das Wissen über österreichische Weine zu geben.&nbsp; Der erste Beitrag widmet sich den Regionen Wachau, Weinviertel und Steiermark.</p>
<p>Immerhin kam die lateinische Sprache in der österreichischen Weinwirtschaft wieder zu Ehren. Man suchte nämlich nach einem Begriff, um die Qualitätsansprüche der Regionen hervorzuheben. Italien hat seine DOC und DOCG Weine, Frankreich seine Appellationen (AOC) und Spanien seine DO-Gebiete (Denominación de Origen). Nur Österreich hatte nichts Vergleichbares. Da die deutsche Sprache aber keinen entsprechenden Begriff hergibt, wurde auf Latein zurückgegriffen. Die Abkürzung DAC wurde gefunden, die steht für „Districtus Austriae Controllatus“. Zunächst nur im Weinviertel eingeführt, wird sie nun auch in anderen Weinregionen verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Die Wachau</strong></h4>
<p>Der deutsche Reisende gelangt auf dem Weg in Richtung Wien meist zunächst in die Wachau – sei es auf der Autobahn oder auf der Donau. Das ist auch gut so, denn die Wachau ist ein Kleinod der Natur und in der Welt der Weine etwas Besonderes.</p>
<p>Am Beginn der Wachau lädt das Stift Melk zu einem Besuch ein. Einen eindrucksvolleren Einstieg in die Auseinandersetzung mit der Wachau kann es kaum geben. Kaum ein anderer Ort vereint in solch überwältigender Weise touristische Attraktionen wie Kunst und Architektur, schützenswerte Naturlandschaft und spirituelle Anregung wie das weltberühmte Benediktinerkloster über der Donau.</p>
<p>Als weiteres Beispiel der einzigartigen Klöster Österreichs (Stichwort „Klösterreich“) kann man dann am Ende der Wachau erleben – das Stift Göttweig, hoch auf einem Berg über Krems. In seinem Charakter – weit weniger touristischer Brennpunkt und weit mehr Ort der Spiritualität – hebt es sich beeindruckend von Melk ab.</p>
<p>Die Wachau und ihre angrenzenden Täler beeindrucken Besucher mit landschaftlicher Schönheit (Weltkulturerbe) ebenso wie mit Kultur und Kulinarik. Eine besondere Anziehungskraft übt der Wein aus, dem in seiner heutigen Spitzenqualität nicht nur das wachsende Interesse der Weinwelt, sondern auch das zunehmende Interesse des Tourismus zuteilwird.</p>
<p>Auf dem Reisemarkt hat die Wachau jedoch Probleme, die den Tourismusverantwortlichen Kopfzerbrechen bereiten. Die Besucherzahlen aus Deutschland sind unbefriedigend, Reiseprogramme werden in Form relativ billiger und von den Gemeinden oft unerwünschter Busreisen angeboten, das Image der Wachau wird als verstaubt erkannt, Investitionen der gehobenen internationalen Hotellerie fehlen weitestgehend.</p>
<p>Winzer sind im Umgang mit dem Tourismus teils unbeholfen, die Flusskreuzfahrtschiffe bringen der einheimischen Wirtschaft nicht die gewünschten Umsätze, Möglichkeiten zur Ansprache junger Zielgruppen sind rar – um nur einige Aspekte der touristischen Situation zu nennen.</p>
<p>Die besondere Stärke der Wachau ist beim Thema „Österreich und Wein“ ohne Zweifel der <strong>Grüne Veltliner</strong>. Dieser in Österreich dominierende Weißwein hat eine grün-gelbe Farbe, oft Aromen von saftiger Birne und die für den Grünen Veltliner obligate pfeffrige Note. Man spricht häufig auch vom „Pfefferle“. Da er meist sehr trocken ausgebaut wird, spürt man auf der Zunge häufig auch einen leicht salzigen Geschmack. Manch Winzer lassen ihn länger auf der Hefe liegen. Dann kann er einen cremigen Geschmack am Gaumen hervorrufen.</p>
<p>Die Region hat sich ein besonderes eignes Qualitätssystem zugelegt, das nur hier verwendet werden darf: die Qualitätsstufen bzw. Marken Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Die Unterscheidung vollzieht sich in erster Linie über das Mostgewicht bzw. den Alkoholgehalt. Wein der höchsten Qualitätsstufe Smaragd muss einen Alkoholgehalt von mindestens 12.5% haben und muss trocken ausgebaut sein (maximal neun Gramm Zucker pro Liter). Üblich sind jedoch allenfalls 5 Gramm Zucker pro Liter ( = 5&nbsp; o/oo ).</p>
<p>Das Markensystem des Verbandes VINEA WACHAU ist eine Besonderheit in Österreich und passt nicht mehr so ganz in die aktuelle Entwicklung. Der Trend geht auch in Österreich zur Bewertung von Lagen, wie sie in Deutschland für die Mitglieder des VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) gilt. Das jüngere österreichische Pendant ist der Verein der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW). Hier können Lagen (in Österreich Rieden genannt) die Bezeichnung „Erste Lage“ erhalten.</p>
<p>In der Wachau soll es künftig eine Unterscheidung in Gebietswein, Ortswein und Lagenwein geben – ähnlich den Begriffen, die der VDP verwendet (Gutswein, Ortswein, Lagenwein). Die höchste Kategorie soll den Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling vorbehalten sein. Ab dem Jahrgang 2019 soll die Wachau darüber hinaus auch eine DAC Region werden.</p>
<p>Außer sehr renommierten Winzern gibt es in der Wachau auch eine erfolgreiche Genossenschaft, die Domäne Wachau. Früher trug sie den Namen „Freie Weingärtner“. Der Betrieb baut den Wein von über 250 Mitgliedern aus und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ( <a href="http://www.domaene-wachau.de">www.domaene-wachau.de</a> ).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Das Weinviertel</strong></h4>
<p>Das Weinviertel gehört sowohl landschaftlich wie auch kulturell nicht gerade zu den 1A Lagen touristischer Attraktionen. Auch die Nähe zu Wien – gut eine halbe bis eine Autostunde im Norden entfernt – scheint der Region bei der Gewinnung internationaler Touristen wenig zu helfen.</p>
<p>Die Zeitschrift <em>Vinum</em> macht in ihrer Ausgabe Juni 2019 einen Beitrag über das Weinviertel auf mit dem Titel: „Alles, nur kein Problemviertel“. Allein aus dieser Schlagzeile wird schon deutlich, dass das Weinviertel von so manchem doch als Problemviertel gesehen wird.</p>
<p>Obwohl das Weinviertel mit fast 14.000 Hektar das größte Weinanbaugebiet Österreichs ist, hat der Besucher selten das Gefühl, sich in einer von Weinbergen geprägten Region zu befinden. Bei Fahrten durch diese Gegend überwiegt der Eindruck klassischer landwirtschaftlicher Produktion. Auch kulturell, vor allem architektonisch, bietet sich eher ein schlichter Anblick.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Die Weine im Weinviertel</strong></h5>
<p>Auf der Hälfte der Rebfläche des Weinviertels wächst der <strong>Grüne Veltliner</strong>, der dominierende Weißwein Österreichs. Löss, Lehm, Sand und kalkiges Urgestein prägen das Terroir. Das &nbsp;Weinviertel ist die trockenste Region Österreichs, was für Winzer und Landwirte bisweilen ein ernstes Problem darstellt. Hier sind es Themen wie Begrünung, Bewässerung und Bodenerosion, die den Winzer oder die Winzerin beschäftigen.</p>
<p>Die typischen Merkmale des Grünen Veltliner sind – wie schon erwähnt – &nbsp;die grün-gelbe Farbe, der pfeffrige bis würzige, feinfruchtige Geschmack und der trockene Ausbau. Die Regeln der Appellation DAC sehen maximal sechs Gramm Zucker pro Liter vor. Die Aromatik eines trockenen Grünen Veltliners vermittelt auch hier einen leicht salzigen Geschmack, den viele Weinkenner sehr schätzen. Ein Ausbau im Holzfass wird im DAC System des Weinviertels abgelehnt.</p>
<p>Selten findet sich im Weinviertel auch ein Roter Veltliner, der mit dem Grünen Veltliner übrigens nicht verwandt ist. Weitere Rebsorten sind u.a. Riesling, Chardonnay, Weißer Burgunder, Zweigelt und Pinot Noir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Die Gäste des Weinviertels</strong></h5>
<p><strong>&nbsp;</strong>Das Weinviertel bietet sich vor allem für Touristen an, bei denen das Beschauliche, die ausgeblendete Hektik des Alltages und ambitionsloses Genießen im Vordergrund steht. Hier wird kein 5 Sterne Deko-Luxus erwartet, sondern ein ehrliches, naturnahes und der Landschaft entsprechendes Angebot. Damit könnte das Weinviertel bei dem wachsenden Anteil der Touristen, die in erster Linie Entspannung und Erholung suchen, durchaus Erfolg haben. Drei Zielgruppen sind besonders hervorzuheben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>&nbsp;</strong><strong>Wein-Touristen</strong></h5>
<p>Hier hätte das Weinviertel auch international erhebliches Potenzial, da die Vielzahl der Winzer, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Weine (vor allem DAC) und zusätzliche Aspekte wie z.B. Kellergassen attraktiv sind. Allerdings kann dieses Potenzial nur ausgeschöpft werden, wenn die weintouristische Infrastruktur – vor allem gepflegte Unterkünfte bei Winzern – besser entwickelt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Radler</strong></h5>
<p>Dieses wachsende Marktsegment, das auch im Zusammenhang mit Wein und Genuss angesprochen werden kann, bietet ebenfalls Potenzial. Das organisierte Radeln nimmt im deutschen Markt zu. Allerdings haben die Radler bestimmte Erwartungen (Verköstigung, Unterbringung der Räder usw.) denen bisher noch nicht optimal entsprochen wird. Das Kartenmaterial ist gut. Dies genügt jedoch nicht, um die Radler international anzusprechen.</p>
<p>Das Weinviertel hat viele Radwege zu bieten. Es ist möglich sowohl 1‑Tages- als auch Mehrtagestouren zu unternehmen. Viele der Routen beginnen zwar an verschiedenen Orten, führen dann aber während der Tour durch fast die gleichen Orte, weshalb sich der Radfahrer vorher genau über die einzelnen Strecken informieren sollte, um nicht zweimal an den gleichen Sehenswürdigkeiten vorbei zu kommen.</p>
<p>Sogar auf der Homepage des Weinviertel steht zur Kamp-Thaya-March-Radroute folgendes: „Der Kamp-Thaya-March-Radweg verläuft abseits von Hauptstraßen und Massentourismus. Gerade das Weinviertel ist eine touristisch erst erwachende Region, da gibt es immer wieder Abschnitte ohne Gastronomie und ohne Supermarkt. Nutzen Sie deshalb das Angebot der RADfreundlichen Betriebe und nehmen Sie sich ein Lunchpaket mit!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Wellness-Touristen</strong></h5>
<p>Vom Wellness-Trend profitieren bereits verschiedene Regionen in Österreich (Steirisches Thermenland, Baden usw.). Mit der Therme Laa ist im Weinviertel ein Anfang gemacht. Der Zusammenhang von Wein und Wellness wird in den Medien zunehmend thematisiert. Voraussetzung für Erfolge im Bereich Wohlfühl-Wellness (keine Therme nötig) wäre aber ein geeignetes Hotel mit den entsprechenden hochwertigen Angeboten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Touristische Infrastruktur</strong></h5>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Eine Studie der Hochschule München / Fakultät für Tourismus stellte fest: Zwischen der Parahotellerie (private Ferienwohnungen) und der klassischen Hotellerie gibt es deutliche Unterschiede in der Servicequalität, obwohl gerade Österreich ja für seinen guten Service bekannt ist. Eine Motivations- und Serviceinitiative wäre ein notwendiger Schritt. Mit einigen Ausnahmen ist festzustellen, dass es im Weinviertel offenbar einen Investitionsstau bei der Modernisierung der Betriebe gibt. Dies gilt sowohl für die Hotellerie als auch für das Angebot an Restaurants.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h5><strong>&nbsp;</strong><strong>Die Kellergassen</strong></h5>
<p>Ein besonderes Kleinod des Weinviertels sind die Kellergassen, auch „Kellertrift“ genannt. Sie entstanden im 18. Jahrhundert im Zuge der Liberalisierung des Weinbaus durch Königin Maria Theresia und Ihren Sohn. Da die meisten Winzer nur kleine Anbauflächen hatten, waren an einem Weinberg mehrere Winzer tätig und bald wurden die vielen Weinkeller zu kleinen Dörfern, in denen sich auch ein Gesellschaftsleben entwickelte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Phänomen der Kellergassen, die Anordnung vieler Weinkeller nebeneinander in teilweise kilometerlangen Gassen, ist weltweit einmalig. Dies wäre insofern natürlich auch touristisch nutzbar. Doch leider sind die Kellergassen des Weinviertels außerhalb Österreichs weitestgehend unbekannt und bieten daher auch kaum einen touristischen Anziehungspunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h5><strong>Weingüter im Weinviertel</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herausragende Weingüter sind im Weinviertel z.B. das Weingut Pfaffl in Stetten (<a href="http://www.pfaffl.at">www.pfaffl.at</a> ), das Weingut Taubenschuss in Poysdorf (<a href="http://www.taubenschuss.at">www.taubenschuss.at</a> ) oder das Bioweingut Hofer in Auersthal (<a href="http://www.weinguthofer.com">www.weinguthofer.com</a> ).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Die Steiermark</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Steiermark ist die südlichste Weinbauregion Österreichs. Der nördliche Teil der Steiermark – nördlich und nordwestlich von Graz – ist von den Ausläufern der Alpen geprägt.</p>
<p>Das Steirische Weinland ist in drei Weinbaugebiete unterteilt. Jedes Gebiet hat eigene, einzigartige Landschaftsformen und bringt eigene Weinqualitäten hervor.</p>
<p>Die Südoststeiermark umfasst 1.115 Hektar und 2.254 Betriebe. Die Südsteiermark hat 1.741 Hektar und 1.066 Betriebe. Die Weststeiermark ist mit nur 433 Hektar und 491 Betrieben das kleinste Gebiet der Steiermark. Die Zahl von 3.821 Betrieben (die Zahlen könnten leicht überholt sein) auf nur 3.291 Hektar zeigt die sehr kleinen Durchschnittsgrößen der Weinbaubetriebe von unter einem Hektar. Insofern spielen Kellereien und Genossenschaften, die den Wein ausbauen, hier eine bedeutende Rolle.</p>
<p>In der Südoststeiermark und der Südsteiermark bringen die <strong>weißen Burgunder </strong>hervorragende Qualitäten<strong>:</strong> der Weißburgunder (Pinot Blanc), der <strong>Grauburgunder</strong> und der <strong>Chardonnay</strong>, der hier auch <strong>Morillon</strong> genannt wird. Darüber hinaus werden auch Riesling, Grüner Veltliner, Welschriesling (das ist kein Riesling!) sowie verschiedene Rotweinsorten (z.B. Zweigelt oder Merlot) angebaut. Grauburgunder werden hier bisweilen auf der Maische vergoren, was ihnen dann eine rötlich goldene Farbe bis hin zu Bronze verleiht. Je nach der Länge der Maischestandzeit zieht der Alkohol mehr oder weniger Farbe aus den relativ dunklen Schalen der Trauben.</p>
<p>In der Südoststeiermark ist der Ort St. Anna am Aigen sehr zu empfehlen. Die Vinothek des Ortes bietet einen hervorragenden Überblick über die Weine der Region. Der Blick von dem hoch gelegenen Ort hinüber nach Slowenien ist landschaftlich eindrucksvoll.</p>
<p>Die Südsteiermark begeistert durch eine sanfte, liebliche Hügellandschaft. Wer hier wohnen möchte, dem sein empfohlen, sich einen Winzer zu suchen, der „Winzerzimmer“ anbietet. Diese erfolgreiche Qualitätsmarke wurde vom Steierischen Weinbauverband eingeführt und garantiert ein authentisches Weinerlebnis durch Wohnen auf einem Weingut.</p>
<p>Das kleine Gebiet Südweststeiermark ist das Gebiet des „<strong>Schilche</strong>r“. Das ist ein trockener Rosé, der aus der Rebsorte <strong>Blauer Wildbacher</strong> gekeltert wird. Er ist ein guter Durstlöscher. Allerdings ist er mit Vorsicht zu genießen. Personen mit empfindlicher Magenschleimhaut sei angeraten, für eine gute Grundlage zu sorgen – am besten mit reichlich Fett. Jedermanns Sache ist der Schilcher nicht.&nbsp;</p>
<p>Insgesamt verfügt das Steirische Weinland über acht Weinstraßen, an denen die meisten Weingüter gelegen sind. Die Weinstraßen laden ein zur Fahrt durchs Weinland und führen direkt zu den gewünschten Weinbauern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Vulkangebiet Steiermark</strong></h5>
<p>Die Vulkane dieser Region liegen auf dem s.g. Transdanubischen Vulkanbogen. Dieser zieht sich von der Grenze bei Ungarn durch Slowenien bis in die Südöstliche Steiermark und das Burgenland.</p>
<p>Die oststeirischen Vulkane waren vor 1,8 Millionen Jahren aktiv. Dann kam es zum Erlöschen ihrer eruptiven Zeit. Bei den Ortschaften Feldbach, Bad Gleichenberg, Tieschen (Oststeirisches Hügelland) befinden sich meisten ehemaligen Vulkane.</p>
<p>Es werden Wanderungen mit dem Rucksack durch das Vulkangebiet angeboten.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Naturparks</strong></p>
<p>In der Steiermark gibt es einen Nationalpark in Gesäuse und insgesamt 8 Naturparks die verteilt in der gesamten Steiermark sind. Der „Naturpark Steirische Eisenwurzen“ ist auch in Gesäuse und hat sich österreichweit zum führenden Anbieter auf dem Gebiet der Geologieangebote entwickelt. Er wurde 2004 von der UNESCO als Global Geopark zertifiziert.</p>
<p>Der Beitrag über die Steiermark wird in Kürze noch erweitert.</p>
<h5>Autor: Prof. Dr. Peter&nbsp; Voigt</h5>
<h5><strong>Quellen:</strong></h5>
<ul>
<li>Der kleine Johnson, Weinführer 2018</li>
<li>Falstaff Weinguide 2018</li>
<li>WEIN, André Dominé, Könemann Verlag</li>
<li>Zeitschrift <em>Vinum</em>, Ausgabe Juni 2019</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In nachfolgenden Beiträgen werden die anderen österreichischen Weinregionen behandelt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Die Weinregion Ribera del Duero</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 20:13:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ribera del Duero]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tempranillo]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Die Weinregion Ribera del Duero</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Name hat unser Weinfreunden in aller Welt mittlerweile einen besonderen Klang: Ribera del Duero, das Weinland am Ufer des Flusses, etwa 150 km lang und 30 km breit. Weiter westlich, in Portugal, heißt er dann Duro. Der Name stand vor Jahrzehnten noch für intensive, würzige, kräftige Rotweine, zumeist Tempranillo. Inzwischen hat sich hier einiges geändert, die Weinstilistik ist vielfältiger geworden. Wer gern Wein im Stil von Burgunder trinkt, kommt hier auch auf seine Kosten. Im Duero Tal liegen nämlich außer Ribera del Duero auch noch die DO Gebiete Bierzo, Cigales, Rueda und Toro.</p>
<p>Das Anbaugebiet Ribera del Duero ist eine der erfolgreichsten Weinregionen Spaniens. Seine Weine haben sich einen internationalen Ruf erworben. Es wurde 1982 zum D.O. Gebiet erklärt (Denominación de Origen). Damals gab es hier gerade einmal neun Weingüter, inzwischen sind es 280. Das Anbaugebiet umfasst eine Fläche von ca. 22.000 Hektar (ha). Das ist mehr als ganz Rheinhessen. Doch im Vergleich zur gesamten Rebfläche Spaniens mit mehr als einer Million ha nimmt sich das immer noch bescheiden aus. Spanien ist der Fläche nach das größte Weinanbaugebiet der Welt.</p>
<p>Die klimatischen Verhältnisse sind durchaus unterschiedlich. Das Klima ist in 750 – 800 m Höhe auch in den Tallagen relativ rauh und kontinental, die Höhenlagen reichen bis auf 1.100 m. Der westliche Teil um Peñafiel ist wärmer, sodass die Trauben hier um Wochen früher gelesen werden können als im östlichen Teil des Anbaugebietes. Der Weinort Peñafiel, der auch durch seine wuchtige Burg und sein Weinmuseum bekannt ist, ist der Inbegriff für die „fleischigen“ Weine, die Ribera del Duero berühmt gemacht haben.</p>
<p>Die nach wie vor dominierende Rebsorte ist der Tempranillo, der hier auch Tinto Fino oder Tinta del País genannt wird. Ob es das vielerorts rauhe Klima ist, das Nordspanien zu einem Land für Genießer macht? Es ist ein Land, das nicht nur große Weine hervorbringt. Hier wird auch hervorragend gekocht. Probieren Sie zu einem kräftigen Reserva mal ein Milchlamm aus dem Backofen…</p>
<p>Die Trauben des Tempranillo in Ribera del Duero sind hier kleiner als in der Region Rioja, was dunklere, kräftigere Weine ergibt. Manche Weinjournalisten sprechen auch von „fleischigen“ Weinen. Allerdings wird dieser Charakter in den letzteren Jahren zunehmend von frischeren und filigranen Weinen ergänzt, die an Burgund erinnern. Neben Tempranillo werden auch Cabernet und Merlot sowie in kleineren Mengen roter Garnacha und Malbec angebaut.</p>
<p>Der Boden- und Landschaftscharakter des Anbaugebietes, das sog. Terroir, zeigt drei verschiedene Bereiche. In der Talebene nahe des Flusses wachsen die Reben in sandigen Schwemmland-Böden, was den Weinen einen eher fruchtigen Charakter verleiht. An den Talflanken findet sich eine Mischung aus Lehm und Kalk, während in den Hanglagen der Kalkboden dominiert. Hier entstehen die eher wuchtigen, würzigen und strukturierten Weine. Rund ein Viertel der Rebstöcke sind sehr alte Reben, teils bis zu 100 und mehr Jahren alt.</p>
<p>An der Nationalstraße N 122, die parallel zum Fluss auf seiner Nordseite verläuft, liegen einige „Kathedralen des Weines“ – eindrucksvolle Neubauten renommierter Weingüter. Zu diesen „Kathedralen“ zählen traditionsreiche Weingüter wie Vega Sicilia, eines der teuersten Weingüter Spaniens. In den Achtziger Jahren kam die Winzerlegende Alejandro Fernandez hinzu, der sich mit seinen wuchtigen Pesquera-Weinen über die Landesgrenzen hinaus einen Namen machte. Es gibt Weinhändler, die seinen Wein auch den „spanischen PETRUS“ nennen. Ganz so teuer wie PETRUS ist er allerdings auch wieder nicht.</p>
<p>Heute liegen am Wegesrand nördlich und südlich des Flusses Bodegas mit großen Namen wie Valduero, Abadia Retuerta, Dominio de Atauta, Aalto, Dehesa de los Canónigos, Matarromera, Finca Torremilanos, Protos, Valdeviñas und viele andere. Eindrucksvoll sind die Flächen, mit denen spanische Winzer arbeiten. So ist es keine Seltenheit, dass auf 50 ha eine einzige Rebsorte angebaut wird. In Deutschland hingegen gibt es zahlreiche Winzer, die mehr Rebsorten anbauen als sie Hektar haben.</p>
<p>Nach wie vor werden Weine in Spanien nach ihrer Lagerung klassifiziert. Weine der Kategorie „<strong>Joven</strong>“ (also „jung“) sind ohne oder mit nur wenig Holzlagerung ausgebaut. Der <strong>Crianza</strong> reift zwei Jahre, davon mindestens sechs Monate im Holzfass. Ein <strong>Reserva</strong> muss mindestens ein Jahr im Eichenfass und zwei Jahre auf der Flasche lagern. Der <strong>Gran Reserva </strong>hat mindestens zwei Jahre Holzfass und drei Jahre Flaschenlagerung zu bieten, kommt also erst nach fünf Jahren auf den Markt.</p>
<p>Der Trend geht auch hier hin zu einem dezenteren Einsatz von Holz und zu alternativen Ausbaumethoden wie z.B. Ausbau in Tanks aus Beton. Dadurch entsteht oft ein eher fruchtbetonter Wein als beim Ausbau im Eichenfass. Innovativ sind spanische Winzer allemal, und das Preis-Leistungsverhältnis spanischer Rotweine kann sich sehen lassen im Vergleich zu so manchen Weinen aus anderen großen europäischen Weinbauregionen.</p>
<p>Eine Reise durch die Region am Duero lohnt sich nicht nur des Weines und der kulinarischen Genüsse wegen. Es ist ein Land, in dem sich eindrucksvolle kulturelle Welterbestätten aus mehr als zwei Jahrtausenden finden. Es lohnt sich, Orte wie Segovia, Burgos, Aranda de Duero, Peñafiel, Salamanca oder Àvila zu besuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen: Spanisches Verkehrsamt TOURESPAÑA, Zeitschrift VINUM, Der große Johnson / Enzyklopädie der Weine.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Autor: Prof. Dr. Peter Voigt, <a href="mailto:peter.voigt@vingouri.de">peter.voigt@vingouri.de</a></p>
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		<title>Wein, Gesundheit und Genuss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 15:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Wein und Gesundheit liegen nahe beieinander.&nbsp; Den Genuss muss ein wenig lernen.</h3>
<h3>Bemerkungen am Rande einer&nbsp; Weinprobe. Von Peter Voigt.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was soll ich Ihnen über Wein erzählen, was Sie nicht schon wissen? Vermutlich brauche ich Ihnen nicht zu sagen, woraus Wein besteht: zu gut 80 % aus Wasser, zu 10–15% aus Alkohol und der Rest sind Aromen, Farbstoffe, Säure und Zucker. Glykol heute nur noch selten. Auch dass die meisten Winzer ihn aus Trauben machen, dürfte Sie nicht überraschen. Allerdings haben amerikanische Winzer – oder besser „Winemaker“ – längst die Technik entwickelt, Wein in seine Bestandteile zu zerlegen. Nach den Wünschen einer Markenführung werden diese dann wieder zu einem Industrieprodukt zusammengesetzt, das immer gleich schmeckt. Wie Frucht-Yoghurt.</p>
<p>Bekannt dürfte Ihnen sein, dass Wein und Gesundheit irgendwie zusammen gehören. Das liegt vor allem an den Polyphenolen. Sie sollen die Gefäße vor Defekten schützen, indem die „freien Radikalen“ im Zaum gehalten werden. Am wirksamsten ist das Tannin. Es steckt vor allem in den dickschaligen roten Trauben, also Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Nebbiolo. Im Weißwein auch, aber deutlich weniger. Das Traubenkernöl, das beim Thema “Wein und Gesundheit”, insbesondere in Wellness-Programmen eine große Rolle spielt, verdankt seine Wirkung der Substanz OPC.&nbsp; Es ist die Abkürzung für „Oligomere Proanthocyanidine“. Sie brauchen sich das nicht zu merken. Das Angebot an OPC-Präparaten ist groß und Sie können dafür viel Geld ausgeben. Oder sich ein paar Flaschen guten Wein kaufen.</p>
<p>Zwei schlechte Nachrichten gibt es nun allerdings für Weintrinker zum Thema “Wein und Gesundheit”:</p>
<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die gesundheitliche Wirkung wird neuerdings als wissenschaftlich nicht belegbar abgetan. Man hat sich bemüht, zu beweisen, dass man nichts beweisen kann. Möglicherweise hat die Bier-Lobby diese Studie finanziert.</p>
<p>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Um die Wirkung von “Wein und Gesindheit” zu erzeugen, würde die Menge eines Fingerhuts pro Tag genügen.</p>
<p>Außer den Gefäßspezialisten befassen sich auch die Neurowissenschaftler mit Wein. Am 15.08.2017 wurde in verschiedenen Medien (Bayerischer Rundfunk, Handelsblatt) folgendes berichtet:</p>
<p>Neurowissenschaftler haben je 15 Männer und Frauen in einen Kernspintomographen gelegt und ihnen Rotwein über einen Schlauch eingeflößt. Für einen Weinfreund eine schauderhafte Art, Wein zu sich zu nehmen. Es wurde den Probanden eingeblendet, es seien drei Weine: zu 3 €, zu 6 € und zu 18 €. Man wollte wissen, welcher am besten schmeckt. Das Ergebnis: der Wein zu 18 € schmeckte den meisten am besten. Es war aber drei Mal derselbe Wein. Den Effekt nennt man Marketing Placebo.</p>
<p>Den Kernspintomographen brauchte man, um die Funktion der verschiedenen Gehirnhälften zu beobachten. Das Frontalhirn und das „ventrale Stratium“ üben verschiedene Funktionen aus, wie Preisvergleich, Belohnung usw. Dem normalen Weintrinker dürfte es ziemlich gleichgültig sein, welche Gehirnhälfte was macht. Und dass wir von hohen Preisen zu Fehleinschätzungen verleitet werden, ist ja auch nicht neu. Nur neurologisch erklären konnte man es bisher nicht. Immerhin haben die Neurologen den Zusammenhang zwischen Wein und Gesundheit nicht widerlegt. Doch wenden wir uns lieber wieder der Weinwelt zu.</p>
<h4>Die Globalisierung der Weinwirtschaft</h4>
<p>In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich in der Weinwirtschaft eine Reihe von durchaus schwerwiegenden Dingen ereignet, wenn auch nicht sehr plötzlich.</p>
<p>In einer Zeit, in der es weniger als 50 Cent kostet, eine Flasche Wein um die halbe Welt zu fliegen, können wir Wein aus praktisch jeder Ecke der Welt überall kaufen. Sauvignon Blanc aus Neuseeland ist gut und günstig. In Europa ist diese Rebsorte immer mehr „in“, deshalb steigen Winzer hier ein. Auch der Klimawandel hilft dabei. Riesling ist nach Meinung mancher Weingurus hingegen out. Nicht einfach für Deutschland, das führende Riesling-Land der Welt. Nun – es gibt genügend Winzer, die mit dem Erfolg ihrer Rieslinge hoch zufrieden sind. Nicht nur in Franken.</p>
<p>Gewisse Sorgen bereitet China der Weinwirtschaft. Die Chinesen haben gelernt, dass Wein auch schmeckt, wenn man ihn nicht mit Coca Cola mischt. China legt heute Weinberge an mit Flächen, die in wenigen Jahrzehnten vielleicht dazu führen werden, dass Spanien nicht mehr die größte Rebfläche der Welt hat (1,1 Mio. ha). Was passiert aber bis dahin? Werden uns die Chinesen den ganzen Wein wegtrinken? Weingüter in großer Zahl aufkaufen? Wird die EU dagegen halten und den Weinbau in Europa liberalisieren? Es ist wohl besser, sich das alles nicht im Detail auszumalen.</p>
<h4>Mehr Holz oder lieber weniger?</h4>
<p>Es gab Modeerscheinungen mit übertrieben viel Eiche – zur Not durch Zusatz von Holzspänen im Stahltank. Manches hat sich wieder nivelliert, experimentiert wird mit Holz aber nach wie vor. Kürzlich habe ich einen fränkischen Weißwein mit respektablem Alkoholgehalt und kräftigen Holzaromen getrunken. Das künstlerisch gestaltete Etikett (der edle Spender hielt es verdeckt) verriet zunächst keine Rebsorte, und diese war auch weder mit der Nase noch mit der Zunge zu erraten. Ich tippte auf Weißburgunder &nbsp;– und lag daneben. Es war eine im Barrique ausgebaute Silvaner Spätlese, die vor allem den Damen am Tisch sehr gut schmeckte. Vom typisch fränkischen Silvaner-Charakter war allerdings so gut wie nichts mehr übrig.</p>
<p>In Kaltern (Südtirol) kenne ich die Winzerfamilie Andergassen. Im Weingut Klosterhof wird Weißburgunder in großen Fässern aus Akazienholz ausbaut. Die Fässer werden am Ort vom letzten noch lebenden Fassbinder aus einheimischer Akazie gefertigt, die auf kargen Böden ziemlich langsam wächst. Dadurch ist das Holz sehr dicht und feinporig. Die Akazien werden – und das ist ganz wichtig – im Spätherbst bei abnehmendem Mond geschlagen. Das ist kein Aberglaube, sondern tatsächlich Biologie. Der im Herbst ohnehin nur noch spärlich vorhandene Saft zieht sich bei abnehmendem Mond aus dem Holz zurück, was das Holz noch haltbarer macht. Der trockene Weißburgunder aus dem großen Akazienfass hat eine feine hölzerne Note, die man natürlich auch wieder mögen muss. Mir schmeckt der Wein bestens.</p>
<p>Beim Weißwein ist es Geschmacksache, ob man die Holzaromatik mag oder nicht. Bei den Rotweinen der gehobenen Qualitätsstufen ist der Ausbau im Barrique der Normalfall. So ein Barrique-Fass hat immer 225 Liter und kostet bis zu 1.000 €. Es hält nur ein paar Jahre. Bevorzugt wird französische Eiche, amerikanische tut es auch und ist etwas billiger.</p>
<p>In Spanien ist das Barrique-Fass Pflicht, wenn die Winzer ihren Wein Crianza, Reserva oder Gran Reserva nennen wollen. Crianza muss 2 Jahre gereift sein (davon 6–12 Monate im Eichenfass), Reserva 3 Jahre (davon 1 Jahr im Eichenfass und 2 Jahre auf der Flasche), Gran Reserva 5 Jahre (2 Jahre Eichenfass und 3 Jahre Flasche).</p>
<h4>Das Ende von Frankreich als Leitbild</h4>
<p>Das Keltern von Wein ist viele Tausend Jahre alt. Doch in Frankreich wurde Wein als Luxusgut erfunden und zu einer Kunstform entwickelt, wie es der „Weinpapst“ Hugh Johnson ausdrückt. Übrigens: Die Worte Papst und Wein führen in Franken oft zu der Assoziation des Papst-Weins im Weingut Wirsching in Iphofen. Papst Johannes Paul II kam 1980 in den Genuss einer Silvaner Auslese, da bei einer Messe der Ministrant den Messwein umkippte und als Ersatz nur ein Bocksbeutel vom Weingut Wirsching zur Hand war. Der schmeckte dem Papst dann auch am Abend ganz besonders gut. Doch zurück zu Frankreich.</p>
<p>Frankreichs Rebsorten wurden in den vergangenen Jahrhunderten in neue Gebiete verpflanzt. Doch die Leitbild-Funktion Frankreichs gehört der Vergangenheit an.</p>
<p>Die Rotweine Nord- oder Südamerikas müssen sich nicht mehr am Médoc messen, die Côte d’Or ist nicht mehr der einzige Maßstab für Chardonnay und ein exzellenter Pinot Noir muss nicht unbedingt aus Burgund kommen. Hugh Johnson formuliert den Einstellungswandel sehr drastisch: „Es erscheint anmaßend oder einfach nur dumm, auf dem Original zu bestehen“. Gerade beim Pinot Noir, den wir ja Spätburgunder nennen, bin ich immer wieder beindruckt, welche hervorragenden Weine manche deutschen Winzer zustande bringen.</p>
<p>Frankreich beeindruckt heute immer noch mit dem teuersten Wein: für eine Flasche „Petrus“ können Sie so zwischen 1.000 und 3.000 € ausgeben. Ich habe einmal Wein vom „Nachbarn von Petrus“ getrunken – für 14,99 €. Der war mehr als enttäuschend. Ich habe eine Flasche probiert und den Rest dem Händler zurück geschickt. „Petrus“ blieb bei mir ohne Marketing Placebo Effekt.</p>
<h4>Die bisweilen verwirrenden Bezeichnungssysteme</h4>
<p>Frankreich hat vor über 100 Jahren mit den ‚Appellations controlées‘ als erstes Land ein Bezeichnungssystem für Weine eingeführt, das Ortsnamen, Rebsorte und andere Merkmale gesetzlich schützte. Spanien, Portugal und Italien sind von den DO bzw. DOC oder DOCG Gebieten gekennzeichnet (Denominación de Origin in Spanien). In Italien herrscht ein ziemlich großes Durcheinander, denn da darf man vieles auf die Etiketten schreiben – oder auch wenig. Nur eines darf man nicht abbilden: den Papst! Mussolini übrigens auch nicht.</p>
<p>Österreich hat nach dem Glykol-Skandal eines der strengsten Weingesetze der Welt eingeführt. Nun wollte man auch so etwas haben wie ein DO-Gebiet. Aber die deutsche Sprache gibt so eine DO-Abkürzung eben nicht her. Da kam man auf die Idee, auf die lateinische Sprache zurück zu greifen. DAC heißt in Österreich „Denominatio Austriacus Controlata“. Das wird aber nur für Grünen Veltliner verwendet, die in Österreich am häufigsten angebaute weiße Rebsorte. Und nur im Weinviertel.</p>
<p>Im deutschen Weingesetz gibt es nach wie vor die „Großlage“. Die Definition von Johnson: „Gruppen gesichtsloser Weinberge, die nur aus Bequemlichkeit zusammen genommen werden und billige Weine hervorbringen.“ (DER KLEINE JOHNSON, 2014, S.200)</p>
<p>Daneben hat der VDP, der altehrwürdige Verband Deutscher Qualitäts- und Prädikatsweingüter, für seine Mitglieder die Bezeichnung „Große Lage“ eingeführt. Das ist eine Bezeichnung für herausragende Qualität, so etwas Ähnliches wie Grand Cru in Frankreich. Zum VDP gehören in Deutschland allerdings nur rund 200 Weingüter. Bedenken Sie bitte, dass allein Rheinhessen 1.200 Winzer hat, das Anbaugebiet Mosel noch weit mehr. Ist von den besten Weingütern Deutschlands die Rede, so taucht immer wieder die Zahl 900 auf.</p>
<p>Hugh Johnson: „Die Großlage nach dem deutschen Weingesetz ist also das genaue Gegenteil der ‚Großen Lage‘ des VDP. Man fragt sich schon, ob die das mit Absicht machen.“ Dann hat man noch neue Lagenbezeichnungen eingeführt, um Weine nach Lagen zu unterscheiden: Gutsweine als Basis, etwas gehobener die Ortsweine, darüber dann die Lagenweine. Es gibt eine „Erste Lage“, die kann man mit dem Premier Cru vergleichen. Zahlreiche erste Lagen sind nun zu „Großen Lagen“ geworden.</p>
<h4>Die belastende Informationsfülle</h4>
<p>In Deutschland hatten wir uns daran gewöhnt, die Weine ohne Ansehen der Lage in Tischweine, Qualitätsweine (QbA) und Prädikatsweine (Kabinett, Spätlese usw.) einzuteilen. Wenn dann auch noch der Name des Weinguts, die Rebsorte, der Jahrgang und die Lage auf dem Etikett steht, führt das zu einer Informationsfülle, mit der viele Verbraucher einfach nicht mehr zurecht kommen.</p>
<p>Auch Johnson beklagt die Informationsfülle, die zur Gefahr einer Überlastung führt. Diese überbordende Informationsfülle führe zu einem Gefühl wie Ertrinken. Es sei wie ein Wald von Fakten, der uns das Gefühl gibt, wir hätten damals Chemie nicht schwänzen dürfen. Ich zitiere erneut: „Für Statistiker, Infojunkies und Sommeliers ist es ein gefundenes Fressen. Aber für uns einfache Leute, die einfach nur Wein mögen und auf Vergnügen aus sind, ist dieser technische Kram eine Barriere.“ Sagt der „Wein-Papst“. Die Engländer sind einfach Meister des Understatement.</p>
<p>„Es sind Geschichten, die uns zu neuen Orten ziehen. Geschichten bleiben haften, Restsüße nicht – zumindest nicht im selben Sinn“ (Hugh Johnson). In einigen Teilen der Weinwelt muss man das noch lernen, um sich nicht im Wein-Cyberspace zu verlieren.</p>
<p>Es ist mehr das menschliche Miteinander, das zu den meisten Kaufentscheidungen und zum Genuss am Wein führt. Ganz besonders das Miteinander auf Reisen. Womit wir schließlich beim Tourismus wären…</p>
<h5>Ich zitiere Ernst Jünger:<br>
Nichts macht mit der Landschaft vertrauter, als der Genuss der Weine, die auf ihrer Erde gewachsen und von ihrer Sonne durchleuchtet sind.</h5>
<p>Es liegt nun bekanntlich im Wesen des Tourismus, dass er das, was ihn anzieht, auch gleich wieder zerstört: unverbaute Landschaft, Ruhe und Beschaulichkeit, freundliche Menschen, günstige Preise, wenig Verkehr. Sobald der Tourismus da ist, zerstört er seine Grundlagen. Seine Widerlegung kommt ihm also immer zuvor. Hans Magnus Enzensberger hat dafür das Gleichnis vom Hasen und dem Igel bemüht.</p>
<p>Das Besondere an Weinreisen ist, dass es den Weintourismus als eigenständige Erscheinung eigentlich gar nicht gibt. Er mischt sich lautlos unter die anderen Erscheinungsformen des Tourismus wie Wander- oder Radtourismus, Studienreisen, Kreuzfahrten oder andere Arten des Tourismus. So gesehen, stören Weinreisende eigentlich nie. Sie erfreuen meist alle Beteiligten. Weinreisen sind zumeist „nachhaltig“ im besten Sinn des Wortes. Genuss am Wein und Reisen zum Wein stehen in enger Beziehung zueinander. Gemächlich reisen ist genüsslich und gesund, ebenso wie Wein maßvoll zu trinken. Womit wir wieder beim Thema “Wein und Gesundheit” wären.</p>
<h4>Prof. Dr. Peter Voigt</h4>
<p>August 2017</p></div>
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		<title>Fränkisches Weinland. Die schönsten Orte und ihr Wein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 07:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<h1 class="entry-title">Fränkisches Weinland. Die schönsten Orte und ihr Wein</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Fränkisches Weinland. Das sind schöne, romantische, oft mittelalterliche Dörfer und Städte.</h2>
<p>Als Gast werden Sie eine Weinregion wie das Fränkische Weinland nie wegen des Weins allein bereisen. Es ist immer die Gesamtheit von Landschaft, Natur, Genuss und Kultur, die den Gast anzieht. Und Kultur verstehen wir hier nicht nur im Sinne der Ausdrucksformen der Kunst. Kultur ist der gesamte Lebensstil der Menschen, der einer Region ihren Charakter verleiht. So bietet Franken vieles, was eine Region sympathisch und attraktiv macht.</p>
<p>Wir beschreiben hier ein paar Orte im fränkischen Weinland, die zu besuchen sich in besonderer Weise lohnt. Dabei konzentrieren wir uns auf die drei Regionen Würzburg, Schwanberg und Mainschleife. Orte, die wir nicht erwähnt haben, mögen es uns nachsehen. Schließlich ist jede Betrachtung subjektiv, und der Rahmen dieses Beitrags ist begrenzt. Im Vordergrund stehen für uns die Qualität der Weine, die Besonderheit des „Terroir“ und die Schönheit der zum großen Teil mittelalterlich geprägten Orte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Würzburg und Umgebung</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Würzburg – Welterbe und Baukunst eines Jahrtausends</strong></h4>
<p>Das eindrucksvollste Gebäude der Wein-Großstadt Würzburg ist ohne Zweifel die ehemalige fürstbischöfliche Residenz. Die UNESCO nahm das Schloss 1981 in die Weltkulturerbe-Liste auf und würdigte es als „das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser, einzigartig durch die Originalität, ihr ehrgeiziges Bauprogramm und die internationale Zusammensetzung des Baubüros, eine Synthese des europäischen Barock“. Besonders berühmt ist das von dem Venezianer Giovanni Battista Tiepolo geschaffene Deckenfresco im Treppenhaus, eines der größten und schönsten der Welt.</p>
<p>Die zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten von Würzburg zu beschreiben würde hier zu weit führen. Dieser Beitrag soll kein Mini-Reiseführer sein. Daher nur ein paar Stichworte zu Orten, die Sie sehen sollten.</p>
<p>Aus der Altstadt kommend führt der Weg über die <strong>Alte Mainbrücke</strong> auf die rechte Seite des Mains. Bis 1886 war die älteste Brücke Würzburgs der einzige Übergang über den Main. Statuen von Heiligen und Herrschern zieren das Bauwerk. Auf einer Bergzunge auf der linken Mainseite thront die <strong>Festung Marienberg</strong> über Würzburg, gesäumt von Gärten und hervorragenden Weinbergen. Heute beherbergt die Festung Marienberg zwei Museen, das Mainfränkische Museum mit der weltweit größten Riemenschneider-Sammlung und das Fürstenbaumuseum.</p>
<p>Den Kirchen von Würzburg müsste man einen eigenen Beitrag widmen. Von weitem zu sehen ist der <strong>Dom</strong> <strong>St. Kilian</strong> mit seinen beiden hohen Türmen. Es ist die viertgrößte romanische Kirche und ein herausragendes Werk deutscher Baukunst aus dem 11. Und 12. Jahrhundert. In direkter Nachbarschaft erhebt sich die <strong>Neumünsterkirche</strong>, eine barocke Basilika.&nbsp; Das Bild des Marktplatzes wird beherrscht von der gotischen <strong>Marienkapelle</strong>. Hier wurde u.a. der große Baumeister Balthasar Neumann bestattet.</p>
<p>Historische Erlebnisführungen bietet der Würzburger Nachtwächter an. Im historischen Gewand mit Hellebarde und Laterne führt er in die romantischen Winkel der Stadt. Dabei erzählt er in fränkischer Mundart amüsante Anekdoten und Geschichten aus der Würzburger Vergangenheit.</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://www.vingouri.de/project/weinreise-am-main-von-wuerzburg-nach-volkach/" data-icon="9">Weinreise am Main von Würzburg nach Volkach</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Würzburg, die Musik und der Wein</strong></h4>
<p>Ob im prächtigen Kaisersaal, im klassizistischen Fürstensaal oder im romantisch beleuchteten Hofgarten: beim <strong>Mozartfest</strong> in der Residenz verbinden sich barocke Baukunst und Musik zu einer seltenen Harmonie. Einige eindrucksvolle Räume werden beim Mozartfest im Juni 2017 zur stimmungsvollen Kulisse. Fränkisches Weinland ist auch ein Land der Barockmusik.</p>
<p>Wer statt Mozart mehr auf andere Musik steht, kommt in Würzburg auch auf seine Kosten. In den Weinkellern und Weingütern gibt es den ganzen Sommer über ein rechthaltiges Programm mit Wein, Kulinarik und Musik. So findet z.B. im Hofgarten der Residenz das <strong>Hofgarten Weinfest</strong> vom 14. Juli bis 23. Juli 2017 statt. Die <strong>Weinparade am Marktplatz</strong> bietet vom 23. August bis 03. September 2017 ein breites Angebot aus Keller und Küche.</p>
<p>Der Weinbau in Würzburg dominiert nicht gerade von der Menge her den fränkischen Weinbau, aber die Qualitäten, die erzeugt werden, haben zum Teil Weltklasse (siehe hierzu auch Eichelmann und andere Weinführer). Besonders bekannt für herausragende Weine sind die steilen Hänge am <strong>Würzburger Stein</strong>. Es ist die älteste Weinlage Deutschlands mit eigener Lagenbezeichnung. Fränkisches Weinland in Reinkultur.&nbsp; Weniger bekannt sind die exzellenten Weinberge an der <strong>Inneren Leiste</strong>, unter der Feste Marienberg. Mit den Steillagen ist es aber so eine Sache. Der Klimawandel treibt die Temperaturen in die Höhe, sodass es an Steillagen zum Teil schon sehr heiß wird. Wenn dann noch extreme Niederschläge hinzukommen, kann ein Weinberg in einer Steillage Probleme durch Abschwemmung bekommen. Darüber hinaus ist die Bewirtschaftung aufwändiger als in weniger steilen Lagen.</p>
<p>In Würzburg findet man Weingüter, die das Wort „Spital“ im Namen tragen. Das Juliusspital und das Bürgerspital waren früher Stiftungen für Alte, Kranke und Bedürftige. Den Wein brauchten sie zum einen als Einnahmequelle, zum anderen um Wasser genießbar zu machen. Heute gehören sie mit weit über 100 Hektar zu den größten Weingütern Deutschlands.</p>
<p>Das Terroir um Würzburg herum begünstigt den Weißwein. Hier wie auch in den meisten Regionen des fränkischen Weinlandes ist die Hälfte der Rebfläche mit Müller-Thurgau und Silvaner bepflanzt, wobei der Anteil des Müller-Thurgau zurückgeht. Es soll Weinfreunde geben, die das verschmerzen können. Während am Mainviereck um Bürgstadt Buntsandsteinböden beim Anbau samtiger Rotweine helfen, treten im Raum Würzburg und östlich davon vermehrt Lehm, Löss- und Muschelkalkböden zu Tage. Orte mit besonderer Weinqualität im Umkreis von 25 km sind u.a. Randersacker,&nbsp; Sommerhausen, Frickenhausen und Sulzfeld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Randersacker</strong></h4>
<p>„Hineingebaut in Stein und Wein“ ist der Slogan, mit dem sich der wenige Kilometer von Würzburg mainaufwärts gelegene Weinort präsentiert. 1200 Jahre Weinbau, hervorragende Weine und Muschelkalk prägen den mittelalterlich anmutenden Ort bis heute. &nbsp;Das Traditionsbewusstsein der Winzer kommt auch in einem Museumsweinberg zum Ausdruck, einem altfränkischen „Wengert“. An einem „Weinweg“ informieren auf 3,5 km viele Thementafeln zu Terroir, Trias und Landschaft.</p>
<p>Der Kalkboden gab und gibt nicht nur dem Wein seinen Geschmack. Über viele Jahrhunderte wurde hier Quaderkalk abgebaut, wovon noch viele Steinbrüche zeugen. Ein „Steinhauermuseum“ zeigt historische Gerätschaften, Werkzeuge, Fossilien und vieles mehr.</p>
<p>Bekannte Weinlagen von Randersacker heißen Teufelskeller, Pfülben, Lämmerberg, Marsberg oder Sonnenstuhl. Daneben gibt es die Großlage „Ewig Leben“, die zahlreiche Einzellagen umfasst. Eine Großlage ist übrigens nicht zu verwechseln mit einer „Großen Lage“. Es ist eher das Gegenteil. Die Existenz von Spitzenweingütern und die geologischen Bedingungen rechtfertigen es durchaus, dass sich Randersacker Premium-Weinort nennt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Sommerhausen</strong></h4>
<p>„Sommerhausen ein fränkischer Sonderfall“, so überschrieb der poetische Reiseschriftsteller Horst Krüger seinen Aufsatz über Sommerhausen. Das Ambiente des Ortes ist nicht nur von Winzern und Bauern geprägt, sondern auch von Künstlern. Einer von ihnen war Veit Relin, der Sommerhausen mit seinem Torturmtheater weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat. Es ist im Würzburger Tor untergebracht und gilt als kleinstes Theater Deutschlands.</p>
<p>Auch im Hinblick auf die Winzer und die Gastronomie ist Sommerhausen ein besonderer Ort. Ein renommiertes Weingut befindet sich in einem besonders sehenswerten Fachwerkhaus, dem historischen Pastoriushaus. Es trägt den Namen von Franz Daniel Pastorius, der 1683 als erster deutscher Auswanderer nach Amerika ging. Auch das Schloss Sommerhausen ist einen Besuch wert.</p>
<p>Zahlreiche Ateliers und Boutiquen laden zu einem Einkaufsbummel ein. In der Adventszeit veranstaltet Sommerhausen einen Weihnachtsmarkt, der sich durch ein besonderes künstlerisches Niveau auszeichnet.</p>
<p>An den warmen sonnigen Hängen über dem Main gedeihen auf Muschelkalkböden hervorragende Weine. Einen traumhaften Blick über die Weinberge bietet die Aussichtsplattform des Programms „terroir f“. Unter dem Motto „Kunst und Wein“ bietet sich außer der Aussicht auch der Anblick von sieben Skulpturen. Die Sommerhäuser Weinwelt mag die Künstler hierbei inspiriert haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Frickenhausen</strong></h4>
<p>Eingebettet zwischen steilen Weinbergen und dem Main liegt einer der ältesten mittelalterlichen Winzerorte des fränkischen Weinlands – Frickenhausen. Repräsentative Barockbauten, prächtige Fachwerkhäuser und die mächtige Befestigungsmauer mit vier Türmen bewahren den Glanz vergangener Tage bis heute.</p>
<p>Schlendern Sie durch die malerischen Gassen oder unternehmen Sie eine Wanderung auf einem der ausgeschilderten Themenwege. Danach kann man sich, begleitet von einem Glas guten Frickenhäuser Wein, die heimischen Spezialitäten wie Mostsuppe, Rotweinlebkuchen oder Käseblootz schmecken lassen.</p>
<p>Der Boden macht den Wein, neben dem Winzer natürlich. Doch die Qualität muss aus dem Weinberg kommen, nicht aus dem Keller.&nbsp; Um das Maindreieck dominiert Muschelkalk den Boden, im Steigerwald gibt Keuper den Ton an. Kosten Sie die verschiedenen Weine und urteilen Sie selbst, ob ein Wein vom Keuper vollmundiger und erdiger ist als die leichten, edlen Weine vom Main.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Sulzfeld</strong></h4>
<p>Das idyllische Winzerdorf Sulzfeld inmitten von Weinbergen der Lagen Maustal und Cyriakusberg ist ein mittelalterliches Kleinod besonderer Art.&nbsp; Deshalb wurde es auch 2009 bei einem bundesweiten Wettbewerb als schönstes Dorf Bayern ausgezeichnet. Mit seiner geschlossenen Stadtmauer, den verwinkelten Gassen und den alten Fachwerkhäusern bietet Sulzfeld eine romantische Kulisse für abwechslungsreiche Stunden beim Frankenwein wie auch für Feste und Events.</p>
<p>Hier wurden die weit über das Frankenland hinaus bekannten Meterbratwürste erfunden und die „fränkischen Tierli“ (Buchtitel) vom hier lebenden Künstler Harald Schmaußer entdeckt. In der Galerie Harald Schmaußer erwarten die Besucher Fantasie und humorvolle Gedanken. So ist Harald Schmaußer u.a. der Entdecker eines prähistorischen Weintieres, des „Öchsletier“. Der Gewölbekeller eines alten fränkischen Winzerhauses dient als Privatgalerie.</p>
<p>Wer fränkisches Weinland bereist, sollte die Orte am Maindreieck keinesfalls auslassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Schwanberg mit Iphofen und seiner Umgebung</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Das Weinstädtchen Iphofen</strong></h4>
<p>In der Weinstadt am Fuße des Schwanbergs laden fränkische Gastlichkeit und Kultur zu inspirierenden Begegnungen und Genuss ein. Das historische Stadtidyll beeindruckt den Gast mit Türmen und Toren, die auf eine lange Geschichte bis ins Mittelalter zurück blicken. Im historischen Ortskern findet man verwinkelte Gassen, prunkvolle Kirchen und hervorragende fränkische Gasthäuser. Iphofen ist umgeben von einer komplett erhaltenen Stadtmauer mit Toren und Türmen. Man entdeckt sie am besten bei einem Rundgang entlang des früheren Wassergrabens. Besonders sehenswert sind das Rödelseer Tor, das Mainbernheimer Tor und das Markteinersheimer Tor.</p>
<p>Kommunikativer Mittelpunkt von Iphofen ist der Marktplatz und der Marienbrunnen, der von einer barocken Marienfigur gekrönt wird. Auf dem Marktplatz finden häufig Märkte und Weinfeste statt. Mittelpunkt aus der Sicht des Weingenusses ist die oberhalb des Marktplatzes gelegene <strong>Vinothek</strong>, deren Architektur zu den interessantesten Objekten ihrer Art im fränkischen Weinland gehört. Ausgebildete Gästeführer zeigen Ihnen das historische Städtchen, seine Umgebung und die Weinwelt von Iphofen. Dazu gehören u.a. 20 Weingüter und Winzerfamilien.</p>
<p>Am Schwanberg nördlich von Iphofen lernen Sie Weinlagen kennen, die zu den Besten in Franken zählen – insbesondere die berühmte Lage <strong>Julius-Echter-Berg</strong>. Daneben liegen die ebenfalls sehr guten Lagen Iphöfer Kalb und Kronsberg. Der Boden ist geprägt vom Gips-Keuper, der dem Wein viel Struktur und mineralische Aromatik verleiht. Natürlich können Sie in den Weingütern, in die wir Sie führen, die herausragenden Weine von Iphofen verkosten.</p>
<p>Am Julius-Echter-Berg wurde vor wenigen Jahren ein Geschichtsweinberg angelegt, der in die Jahrhunderte der Weinbaugeschichte zurückführt. Drei Weinbergterrassen zeigen auf rund 2000 qm, wie die Weinbergflächen im Mittelalter, um das Jahr 1800 und in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgesehen haben. Mit Trockenmauern, Muschelkalk, Hecken und Streuobstwiesen in der Umgebung bietet der Geschichtsweinberg außerdem selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Sie erreichen den Geschichtsweinberg in einer dreiviertelstündigen Wanderung vom Rödelseer Tor aus. Der steile Aufstieg wird mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Diesen gewährt auch schon der kurz davor liegende Aussichtspunkt aus dem Programm „terroir f“ – magische Orte des Frankenweins.</p>
<p>Auch Naturfreunde kommen in Iphofen auf ihre Kosten. Hier findet man noch einen echten Mittelwald mit hohen alten Bäumen und jungem Unterholz. Wer sich für diese historische Art der Waldbewirtschaftung interessiert, dem steht ein Mittelwald-Informationszentrum zur Verfügung. Südlich von Iphofen, jenseits der Bahnlinie, liegt auch ein Hütewald mit großen alten Eichen. Hier wird das Iphöfer Eichelschwein aufgezogen. Dieses Schwein, das über Monate in einem Freigehege heranwächst, zählt zu den ganz großen Delikatessen der Region. Fleisch, Schinken und Wurst vom Iphöfer Eichelschwein werden in verschiedenen Restaurants in Iphofen angeboten, so z.B. im Restaurant der Vinothek. Auch in großen Gourmettempeln der deutschen Gastronomie findet man Produkte vom Iphöfer Eichelschwein.</p>
<p>Neben Landschaft, Wein und Genuss kommt in Iphofen die Kunst und Kultur nie zu kurz. Am historischen Marktplatz liegt das Knauf-Museum, das seine Besucher in exotische Welten entführt. Schon das Gebäude ist eine mutige Kombination aus Alt und Neu, das sich harmonisch in das Ensemble der umliegenden alten Gebäude einfügt. Neben vielen Sonderausstellungen bietet die Dauerausstellung „Reliefsammlung der großen Kulturepochen“ eindrucksvolle Anregungen.</p>
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<h4><strong>Rödelsee</strong></h4>
<p>Direkt am Fuß des Schwanbergs, nur zwei Kilometer von Iphofen entfernt, liegt der Weinort Rödelsee. Seine Weinlagen mit den Namen „Küchenmeister“ und „Schwanleite“ gehören zu den besten Frankens. Die tiefgründigen Keuper-Böden lassen fruchtige, mineralische Weine entstehen, was vor allem die Rebsorten Silvaner und Müller-Thurgau begünstigt. Doch den Winzern gelingen – neben anderen Rebsorten – auch hervorragende weiße und rote Burgunder.</p>
<p>Die Süd- und Westhänge des Schwanbergs liegen geschützt gegen raue Nordwinde in einer mikroklimatisch sehr begünstigten Lage. Wären nicht die oft kalten Winter, so könnten hier auch Feigen und Orangen wachsen. Die waldige Kuppe des Schwanbergs bietet ausreichend Wasserversorgung.&nbsp; Allerdings muss hier zunehmend durch Anlage von Wasserspeichern nachgeholfen werden. Bewässerungssysteme sind rar, man hat sie lange Zeit nicht gebraucht. In den Weinbergen rund um den Schwanberg führen Wanderwege zu einmalig schönen Aussichten. Im Ort Rödelsee laden Restaurants und Weinstuben dazu ein, die örtlichen Weine zu verkosten und beste fränkische Küche zu genießen.</p>
<p>Mitten in Rödelsee liegt das Schloss Crailsheim, das von einer Winzergenossenschaft betrieben wird. Im Schlosspark sitzt man in historischer Umgebung unter alten Bäumen und kann ein Glas Wein genießen. Besonders zu erwähnen ist der Weihnachtsmarkt an einem Wochenende der Adventszeit. Er findet in den Räumen des Schlosses sowie im Schlosspark statt und ist einer der schönsten im fränkischen Weinland. Aus fränkischem Rotwein (meist Dornfelder) wird hier u.a. eine köstliche Feuerzangenbowle bereitet.</p>
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<h4><strong>Hüttenheim</strong></h4>
<p>Nur knapp 10 km entfernt von Iphofen liegt der Weinort Hüttenheim. Wer ihn in den „offiziellen“ Portalen <a href="http://www.franken-weinland.de">www.franken-weinland.de</a> und <a href="http://www.fraenkisches-weinland.de">www.fraenkisches-weinland.de</a> sucht, wird ihn ebenso wenig finden wie so manchen anderen fränkischen Weinort, dessen Weine und Winzer weit über die Region hinaus bekannt sind. Hüttenheim ist nämlich keine Gemeinde und wird daher nicht aufgeführt. Der Ort gehört zur Gemeinde Willanzheim. Wer das nicht weiß, tut sich mit der Suche schwer. Es lohnt sich aber, den Ort zu finden, denn Hüttenheim bietet eine bemerkenswerte Kombination von Kultur und Kulinarik.</p>
<p>Zentrum des Ortes ist die <strong>Kirchenburg</strong>, eine der interessantesten Anlagen dieser Art in Franken. Die Gebäude um die (heute evangelische) Kirche bildeten die Schutzmauer gegen Feinde. Unter den Gebäuden liegen <strong>Gaden</strong>, die der Bevölkerung zur Lagerung und Versorgung dienten. In die Kirchenburg ist auch ein Restaurant integriert. Wer mehr über Kirchenburgen wissen möchte, kann den nahe gelegenen Ort Mönchsondheim besuchen. Dort bietet ein Kirchenburgmuseum Einblick in die Geschichte dieser Wehranlagen. Zusammen mit zahlreichen Dauerausstellungen ist eine Art Freilandmuseum entstanden.</p>
<p>Kulinarische und festliche Höhepunkte des Jahres sind in Hüttenheim u.a. der Kirchenburgmarkt im Mai und das Kirchenburgweinfest im August (18. bis 20. 08. 2017). Daneben bieten zahlreiche Restaurants, Heckenwirtschaften und Winzerstuben eine reichhaltige Auswahl der fränkischen Küche. Das Weinangebot ist vielfältig und kommt in erster Linie vom Hüttenheimer Tannenberg. Dieser kegelförmige Berg am Rande des Steigerwaldes hat zwar keine „Großen Lagen“, aber doch einige sehr gute Weinlagen.</p>
<p>Rund um den Tannenberg führen zahlreiche Spazierwege, die einen weiten Blick über das fränkische Weinland Unterfrankens bieten. Einer dieser Wege führt zu einem alten jüdischen Friedhof. Hüttenheim hat außer der katholischen und der evangelischen Kirche auch die Reste einer Synagoge zu bieten. &nbsp;Für Freunde der Drahtesel bietet Hüttenheim auch ein privates <strong>Fahrradmuseum</strong> mit über 100 historischen und ausgefallenen Fahrrädern.</p>
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<h4><strong>Das Weinparadies</strong></h4>
<p>Ja, und dann gibt es da auch noch das Weinparadies. Es ist eine Kooperation mehrerer Orte rund um den Ort Bullenheim. Von dort kommt der paradiesische Name, denn da gibt es eine Weinlage namens Bullenheimer Paradies. Im Weinparadies sind Sie richtig, wenn Sie relativ günstige und eher unkomplizierte Weine in froher Runde genießen möchten. Am Hang des Kapellenbergs über Bullenheim und Seinsheim wurde eine Weinparadiesscheune mit weitem Blick in die Landschaft errichtet. Sie erfreut sich vor allem an Wochenenden großer Beliebtheit. Man kann auf Bierbänken im Freien sitzen, deftige Speisen verzehren und sich den örtlichen Wein schmecken lassen. Wenn Sie Glück haben, treffen Sie dabei auch eine Weinprinzessin. Das Weinparadies – ein aus weintouristischer Sicht unbestreitbar erfolgreiches Projekt. Es ist wie bei so vielen Dingen: Sie müssen selbst entscheiden, ob es Ihnen gefällt.</p>
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<h3>Volkach und Umgebung</h3>
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<h4><strong>Die Volkacher&nbsp; Mainschleife</strong></h4>
<p>Die Volkacher Mainschleife ist einer der schönsten und interessantesten Regionen Frankens. Fränkisches Weinland von seiner schönsten Seite. Eine wahre Schatztruhe für Genießer und Erholungssuchende. Die historisch, kulinarisch und kulturell herausragende Region ist eines der zentralen Anbaugebiete des Frankenweins. Neben Weinbergen so weit das Auge reicht liegt hier auch das Herz des Obst- und Spargelanbaus des fränkischen Weinlandes. Dies schlägt sich auch auf den Speisekarten nieder. Neben typisch fränkischen Gerichten werden je nach Saison auch Spargel- und Fischgerichte angeboten, stets begleitet vom passenden Frankenwein. Von den Höhen um die Mainschleife haben Sie einen herrlichen Blick in die Weiten des fränkischen Weinlandes.</p>
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<h4><strong>Volkach</strong></h4>
<p>Das Weinstädtchen Volkach mit seinen verwinkelten Gassen und Straßen strahlt eine Ruhe und Beschaulichkeit aus, die einen erholsamen Aufenthalt versprechen. Die vom Lauf des Mains bestimmte Landschaft wird geprägt von steil abfallenden Uferhängen und sanften Hügeln. Die Muschelkalkböden der Umgebung bieten ideale Bedingungen für das Gelingen köstlicher Weine. Ein idealer Ort für kurze Ausflüge aus dem Alltag, für Wandertouren, Radfahren, Schifffahrten auf dem Main und Weinverkostungen, die auch höchsten Ansprüchen genügen.</p>
<p>Kirche, Rathaus und das herrliche <strong>Schelfenhaus</strong> prägen den Ortskern mit seinen vielen alten Handwerkshäusern. Volkach besitzt eine geschlossene Altstadt mit zwei Stadttoren, die heute die Hauptstraße an beiden Enden abschließen. Vom Barock geprägte Gebäude und Fachwerkbauten machen den fränkischen Charme der Stadt aus. Volkach bietet seinen Gästen ein vielfältiges, umfangreiches Kulturangebot und ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm rund um das Jahr.</p>
<p>Oberhalb des Ortes, direkt an der Mainschleife, liegt die spätgotische <strong>Wallfahrtskirche Maria im</strong> <strong>Weingarten</strong> mitten in den Weinbergen. Berühmt ist sie vor allem wegen des bedeutenden Kunstwerks von Tilman Riemenschneider, der Maria im Rosenkranz. In der Weinlandschaft gegenüber von Volkach am Main erhebt sich die ehemalige Kartause Astheim. Das 1409 gegründete Kloster ist mittlerweile ein Museum katholischer Bilderkultur.</p>
<p>Zum Wein in Volkach: die Spitzenlage heißt <strong>„Ratsherr“. </strong>Der Name geht auf einen trinkfesten Bürger in Ratsherrentracht zurück, der im Dreißigjährigen Krieg mit dem Schwedenführer siegreich um die Wette trank und die Stadt so vor Plünderungen verschonte.</p>
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<h4><strong>Sommerach und die Weininsel</strong></h4>
<p>Volkach und Schwarzach am Main verbindet ein Kanal, um für die Schiffe die Fahrt auf dem Main abzukürzen. Dieser umschließt zusammen mit dem Weinbogen die Weininsel, ein malerischer Fleck Erde mit reicher Kulturlandschaft. Inbegriff der Kultur ist hier vor allem der Wein, der auf dem feinen Kalkboden eine ideale Grundlage findet. Zugleich unkompliziert und einladend präsentieren sich die „Inselweine“ – frische anregende Weißweine und samtige Rotweine, die von den Winzern in Sommerach und Nordheim gekeltert werden. Das sind die beiden Weinorte, die auf der Weininsel liegen.</p>
<p>Sommerach wird von einer mittelalterlichen Stadtmauer mit mehreren Türmen umschlossen. Stolze Bürgerhäuser und schmucke Fachwerkbauten verleihen dem Ort einen besonderen Reiz. Der Wein prägt das Leben der Menschen seit 1000 Jahren. Schon seit dem 11. Jahrhundert wird hier Wein angebaut. Berühmt ist vor allem die Lage „Katzenkopf“ nördlich von Sommerach. Die Winzergenossenschaft des Ortes, die sich „Winzer Sommerach“ nennt, ist die älteste im fränkischen Weinland und eine der besten. Ihre Vinothek ist sehenswert und nebenbei ein herausragender Beitrag zum Thema „Wein &amp; Architektur“.</p>
<p>24 Winzerbetriebe vermarkten ihre Weine direkt an den Kunden. Darüber hinaus bauen rund 200 Familien Wein an und liefern ihre Trauben der Genossenschaft. Sommerach hat über 20 Gaststätten – bei nur 1.500 Einwohnern. Dies zeigt, wie groß hier „Genuss“ geschrieben wird. Die Nachfrage nach einem Aufenthalt in Sommerach ist so groß, dass die Gemeinde schon überlegt, wie der überbordende Touristenstrom bewältigt werden kann. Als erster Schritt wurde nun im Altort an Wochenenden ein Parkverbot für PKW erlassen, die nicht Einwohnern gehören. Wer Wein kaufen und einladen möchte, ist mit seinem Fahrzeug natürlich trotzdem willkommen.</p>
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<h4><strong>Nordheim</strong></h4>
<p>Mit über 40 Weingütern und 250 Mitgliedern in der Winzergenossenschaft ist Nordheim der mengenmäßig größte Weinbauort Frankens. „Offen, frisch und modern“, das ist das Credo der Nordheimer zu ihren Inselweinen. „Vögelein“ und „Kreuzberg“ heißen die Lagen, auf denen zum größten Teil Silvaner und Müller-Thurgau wächst.&nbsp; Von der viele Jahrhunderte währenden Tradition erzählen das Renaissancegebäude des Zehnthofs, barocke Hoffassaden und Fachwerkgiebel. Auch hier geht die Geschichte des Weinbaus über 1000 Jahre zurück.</p>
<p>Das Destillieren von Edelbränden hat hier besondere Tradition. Nordheim hat neben zwei Orten im Schwarzwald und in der Ortenau die höchste Brennereidichte in Deutschland. Neben den Trauben liefern die Streuobstwiesen an den Ufern des Mains den Grundstoff für die Maische, aus der gebrannt wird. Damit wird ein wertvoller ökologischer Beitrag geleistet, denn Streuobstwiesen haben eine hohe Bedeutung für die Artenvielfalt in der Natur. Es bleibt zu hoffen, dass nach einer Neuordnung der Brennrechte bzw. des staatlichen Monopols die Streuobstwiesen erhalten bleiben. Die Zahl der Brennereien wird in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen.</p>
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<h4><strong>Escherndorf</strong></h4>
<p>Im großen Bogen umschließt ein steiler Bergrücken den Weinort Escherndorf und öffnet sich nach Süden. Diese außergewöhnliche Lage mit ihren Muschelkalkböden hat sich seit mehr als 1.000 Jahren für den Anbau hervorragender Reben bewährt. Im Winter schützt die Lage vor den kalten Nordwinden. Im Sommer und Herbst fängt sie die Sonnenstrahlen wie ein Hohlspiegel auf.</p>
<p>1797 schrieb der ansässige Pfarrer Andreas Friedrich über die Lage:&nbsp; „Der Boden des oberen Muschelkalks, die Hangneigung und die Sonneneinstrahlung haben sich hier zu einer einmaligen Komposition zusammen gefunden…“. Dadurch wird der <strong>„Escherndorfer Lump“</strong> zu einer Lage, die zu den fünf besten in ganz Franken gezählt werden kann. Schon Goethe ließ sich angeblich jedes Jahr eine beachtliche Zahl Flaschen vom Escherndorfer Lump schicken. Noch heute leben die Einwohner des zweizeiligen Straßendorfs durchweg vom Weinanbau. Einige produzieren Weine, die zu den besten im fränkischen Weinland zählen und auf internationaler Bühne mit hohen Auszeichnungen versehen werden.</p>
<p>Der Lump ist nicht nur im Weinglas eine Attraktion. Die Wege durch die Weinberge sind steil. Dafür wird der Wanderer mit einer spektakulären Aussicht über die Mainschleife belohnt. Unterwegs findet man immer Marterl, aus Stein gehauene Bildstöcke, wie den berühmten Kreuzschlepper am Fuße des Escherndorfer Lump. Empfehlenswert ist der Wanderweg durch die Weinberge nach Köhler, einem verträumten Winzerdörfchen. Auch auf dem Kanu lässt sich die Mainschleife erkunden – vorbei an der Hallburg und der Vogelsburg über Escherndorf nach Köhler.</p>
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<h4><strong>Schwarzach am Main</strong></h4>
<p>Nicht unbedingt ein Weinort, aber doch durchaus einen Besuch wert ist die Gemeinde Schwarzach am Main, nur vier Kilometer südlich von Sommerach. Die Benediktinerabtei Münsterschwarzach grüßt von weitem mit ihren vier Türmen. Der Bau wirkt romanisch, ist aber weitaus jüngeren Datums. Nach einem großen Brand wurde das Gebäude in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts neu erstellt. Es ist der einzige große Sakralbau, der in Nazi-Deutschland genehmigt wurde.</p>
<p>Die Benediktinermönche führen Betriebe der verschiedensten Art: eine Schule, ein Seminar, ein Tagungshotel, einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine Metzgerei, eine Bäckerei und einen großen Laden für Fairen Handel. Das Museum im Eingangsbereich der Abtei ist sehenswert.</p>
<p>Schwarzach am Main hat auch gastronomisch so einiges zu bieten. Mehrere Landgasthöfe überzeugen mit fränkischer Küche auf sehr hohem Niveau.</p>
<h5><em>“Franken ist wie ein Zauberschrank; immer neue Schubfächer tun sich auf und zeigen bunte, gläserne Kleinodien, und das hat kein Ende. Wer Deutschlands geheimste, jungfräulichste Reize genießen will, muss nach Franken reisen”. Karl Immermann, Reiseschriftsteller, (1796 – 1840)</em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&nbsp;</em>Autor: Prof. Dr. Peter Voigt</p>
<p>Quellen u.a.:</p>
<ul>
<li>Fränkisches Weinland Tourismus GmbH, Urlaubsmagazin</li>
<li><a href="http://www.franken-weinland.de">franken-weinland.de</a>, WEIN.SCHÖNER.LAND, Reisen zum Frankenwein</li>
</ul>
<h4>Reisen in das fränkische Weinland sowie Rebstockpatenschaften im fränkischen Weinland finden Sie auf <a href="https://www.vingouri.de">www.vingouri.de</a></h4>
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		<title>Notizen aus Usbekistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 09:29:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Erlebenswertes in Usbekistan – Land und Leute</h2>
<p>Warum man Usbekistan bereisen und seine kultur-historischen Baudenkmäler, geschichtsträchtigen Städte des Mittelalters und weitere Highlights besuchen müsste? Das ist im Buch „10 reasons to visit Uzbekistan“ ausführlich begründet. Wir wollen aber andere Facetten usbekischen Daseins behandeln, den usbekischen Alltag. Denn usbekischer Alltag birgt sehr viel Sehenswertes und Erlebenswertes in sich.</p>
<p>Für mich landet als absoluter „must have“ in Usbekistan auf Platz eins der usbekische traditionelle Basar. Der Basar in Usbekistan ist anders wie z.B.in der Türkei oder im Iran. Es ist kein klassischer „Souk“ sondern eine Mischung aus spontanem Handel und dem Souk. Sehenswerte Basare sind in Taschkent „Tschor Su“, in Samarkand „Siab“, in Buchara die ganze Altstadt selbst, weil sie noch besondere überkuppelte und spezialisierte Basare aus alten Zeiten besitzt. Da gibt es den Basar der Juweliere, Basar der Kopfbedeckungen usw. Die Usbeken lieben die Basare und nach Möglichkeit kaufen sie nur dort ein. Ein Usbeke pflegt zu sagen „Basar ist dein Vater und Mutter“ damit meint er: &nbsp;auf dem Basar findest du alles, er lässt dich nicht im Stich.</p>
<p>Auf den usbekischen Basaren ist es üblich, richtig zu feilschen, selbst wenn der Preis festgesetzt ist. Man kann von allem, bevor man es kauft, probieren und sich dann zum Kaufen oder Weitergucken entscheiden. Besonders schön ist es zu beobachten, wie die Händler ihre Waren präsentieren, damit sie richtig auffallen. Sie stapeln sie hoch, sortieren nach Reih und Glied, dekorieren und vieles mehr. Wenn Sie in <strong>Taschkent</strong> sind besuchen Sie unbedingt den Basar „Tschor-Su“, der besitzt sowohl offene Verkaufsstände als auch eine große Kuppel, in der Fleisch- und Milchprodukte im Erdgeschoß und Nüsse und Gewürze in der ersten Etage verkauft werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das usbekische Fladenbrot</h2>
<p>Wirklich sehenswert ist auch wie man traditionelles usbekisches Fladenbrot herstellt. Den Prozess kann man auch auf dem Basar bewundern. Und überhaupt Brot „usb. Non“ hat einen hohen Stellenwert in der usbekischen Kultur. So hat z.B. die Stadt <strong>Taschkent</strong> einen zweiten Namen „Die Stadt des Brotes“. Rundes Fladenbrot wird nach wie vor handwerklich in einem großen Lehmoffen „Tandyr“ gebacken. Das traditionelle Brot wird auch nur von Männern gebacken, da es Knochenarbeit ist. Alle Prozesse werden per Hand gemacht, kneten, formen, backen. In jedem Wohnviertel („Machalla“) gibt es einen Brotbäcker „Nonwoi“, dadurch gibt es zum Frühstück immer warmes, frisches Brot.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Seidenraupe und das Seidenpapier</h2>
<p>Je weiter man sich von Taschkent aus Richtung Westen Usbekistans begibt, desto größer und vielfältiger wird das Fladenbrot. Das bekannteste Brot ist wohl das aus der sagenumwobenen Stadt <strong>Samarkand</strong>. Und in Samarkand lohnt sich außer der Brotherstellung auch der Blick in eine Seidenpapierherstellung und Seidenteppiche-Werkstatt, eine „Hudschum“. Beides ist wiederum langwierige Handarbeit. Zur Herstellung eines Quadratmeters Seidenteppichs braucht die Weberin oder eher die Knüpferin, weil sie geknüpft werden, mehrere Monate. So ein Meter Teppich weist Zigmillionen Knoten auf. Das klingt unglaublich, ist aber wahr, wenn man die Knoten in einem Quadratzentimeter zählt und das Ganze auf ein Quadratmeter umrechnet.</p>
<p>Das Seidenpapier wird mit der Nahrung der Seidenraupen aus dem Maulbeerbaum hergestellt. Die Herstellung von Seide und Papier war lange Zeit ein Geheimnis des chinesischen Hofes. Bis die Chinesen im 8. Jahrhundert eine wichtige Schlacht für Zentral Asien verloren haben. Unter den Gefangenen waren auch viele Vertreter der chinesischen Handwerkskunst. Sie brachten der lokalen Bevölkerung die Seiden- und Papierherstellung bei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Seidenteppiche – eine alte Kunst</h2>
<p>Neben Seidenteppichen aus Samarkand ist im Ferghana-Tal die Herstellung der Seide und der Stoffe daraus zu Hause. In der Stadt <strong>Margilan</strong> gibt es eine alte Seidenfabrik und mehrere Workshops, wo Meister in der 9. Generation nach wie vor Seidenstoffe „Ikat“ verweben. Rasul MIrsaachmedov ist Meister der Ikat-Kunst. 2005 hat er Ikats für die Kollektion des Modemachers Oscar de la Renta beigetragen und somit usbekischen Ikat-Stoffen zur Weltbekanntheit verholfen. Jedes Jahr findet in der Stadt der Seide in Margilan ein Festival der traditionellen Textilien „Atlas Bayrami“ statt.</p>
<p>In Usbekistan sollte man zumindest drei Festivals besuchen: das Festival in Buchara im Frühjahr „Seide und Gewürze“, das Festival in Margilan „Atlas Bayrami“ und in der autonomen Republik Karakalpakistan neben dem weltberühmten Museum namens Savitzki mit der größten Sammlung an sowjetischer Avantgarde, ein „Honigmelonenfestival“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zurück zur Tradition &nbsp;– Pilavkult in Usbekistan:</h2>
<p>„Wenn ich getötet werden sollte, dann bitte nur vom Plov“ – ungefähr so lässt sich der bekannte Spruch der Usbeken ins Deutsche übertragen, denn Plov (Pilav, Osch) das nationale Gericht aus Reis, gelben Karotten, Lammfleisch und ganzen Knollen Knoblauchs, nimmt seit Erlangung der Unabhängigkeit wieder eine herausragende Stellung im sozialen Leben in Usbekistan ein. Mit dem Wort „Plov“ wird nicht nur das Gericht bezeichnet, sondern auch eine Zusammenkunft von Freunden und Bekannten, ein Teil des Festes während der Hochzeit, ein Fest bei der Geburt eines Kindes u.v.m.</p>
<p>Das interessante am Plov ist, dass dieses Gericht in großen Mengen (50 kg, 100 kg oder gar 200 kg) und ausschließlich von männlichen Köchen in speziellen gusseisernen Kesseln zubereitet wird. Die Vorbereitungen fangen am Vorabend mit dem schälen und raspeln von gelben Karotten an. Um einfach Dimensionen dieses sozialen Gerichtes zu zeigen, führe ich hier ein Beispiel an. Für 50 kg Reis braucht man fast doppelt so viel Karotten, die geschält und in längliche Streifen geraspelt werden müssen. Darüber hinaus kommen 3–4 kg Zwiebeln, gute 30–40 kg Fleisch und weitere aromaverleihende Zutaten wie Kreuzkümmel hinzu. Die Zutaten werden nicht miteinander vermischt sondern geschichtet. Die erste Schicht besteht aus Fleisch, die zweite aus Karotten, die nächste aus Reis und das Ganze wird von Gewürzen und Kichererbsen gekrönt. So sitzen die Männer in einem Kreis fast die ganze Nacht durch und beim Raspeln der Karotten sinnieren sie über die Welt und ihre Herren. Am nächsten&nbsp; morgen früh um 6:00 gibt es dann Plov für 200–400 Gäste. Wenn jemand eine Hochzeit plant, ruft er seine Freunde zum „Karottenraspeln“ und jeder weiß, dass er sein Messer mitbringen und sich auf eine lange Nacht einstimmen muss.</p>
<p>Die Gastronomie hat auch Ende der 90er Jahre zum Umdenken bezüglich des Gerichtes und seinem Wiederaufstieg zum Kultessen beigetragen. Es wurden spezielle Restaurants eröffnet, die rund um die Uhr Plov anbieten, z.B. „PiLove“, „Watschatsch“, „Plov-samsa.uz“ und andere mehr. Aber die besten und urigsten Plov-Gaststätten sind nach wie vor in privaten Häusern im alten Stadtteil in Taschkent in „Tschagatay“ und jeder Taxifahrer meint, er kennt die beste Gaststätte, die Plov serviert. Wer stillvoll und in nobler Atmosphäre Plov und andere traditionelle Gerichte der usbekischen Küche essen will geht in Neueröffnungen wie „Karavan“ oder „Sal-Sal“. Ich denke auch dank dem Plov und anderen Gerichten der usbekischen Küche, wie z.B. Samsa (Teigtaschen gefüllt mit Fleisch oder Gemüse) können die großen FastFood-Ketten in Usbekistan kaum Fuß fassen.</p>
<p>Plov ist sättigend, gesund und preiswert. In der Zubereitung und Geschmack des Plov gibt es regionale Unterschiede, so schmeckt samarkander Plov ganz anders als Taschkenter oder Buchara Plov „Osch-Sofi“, Choresm Plov ist fast eine light Version. Ferghana-Tal Plov, zubereitet aus rötlichem Reis „Devsira“ ist sehr nahrhaft. Und wenn Sie auf Usbekisch „Guten Appetit“ wünschen, dann sagen Sie etwa „Osch bölsin“ d.h. „werde das, was du isst zum Plov“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Soziale Besonderheit des Miteinanders in Usbekistan:</h2>
<p>In Usbekistan ist die Machalla die kleinste Selbstverwaltungseinheit. Die Frage, wie man zusammen lebt, wird hier geklärt. „Machalla“ bedeutet übersetzt aus dem Usbekischen so viel wie „Viertel“, „Häuserblock“ oder „Nachbarschaft“. Es ist ein ganzes System von Beziehungen unter Einwohnern einer Straße oder eines Stadtviertels. Dieses System der „Machallas“ gibt es in Usbekistan seit vielen Jahrhunderten. Es beeinflusst wesentlich die Herausbildung und die Entwicklung usbekischer Lebensformen. In gewisser Hinsicht ist es eine Form der Gemeinde — nur auf einem kleinen Raum, wo jeder jeden kennt und jede kleinste Veränderung fällt allen Nachbarn sofort ins Auge. Selbst die Zeit der Sowjetunion überdauerten die Machallas, nur die Größe der Häuser hat sich wesentlich verändert — sie sind heute mehrstöckig. Eine Machalla kann allerdings auch nur eine Straße groß sein.</p>
<p>Früher, so sagt man, war die Größe einer Machalla von der Lautstärke des Muezzins abhängig, der die Bewohner zum Gebet, zu einer Kundgebung oder zu einer Versammlung zusammen rief. All die Häuser, die seine Stimme erreichte, galten als Territorium dieser bestimmten Machalla. Denn damals war der Mittelpunkt einer Machalla eine Moschee oder ein Teehaus. Heute ist das Zentrum der „Machalla-Gusar“ mit einem Vorsitzenden, der in der Regel von Bewohnern gewählt wird, ein Saal für Hochzeiten oder andere Feste. Daneben gibt es eine kleine Polizeistelle, die von einem Revierinspektor besetzt ist, den man meist gut kennt.</p>
<p>In Machalla-Zentren werden Fragen des Zusammenlebens, kommunale und andere Fragen besprochen und Entscheidungen getroffen, denn die „Machalla“ ist die kleinste administrative Einheit im System der Selbstverwaltung. Sie hat aber auch eine Kontrollfunktion: Durch ihr verzweigtes Netz aus „Helfern“ ist sie allsehend, ‑hörend und ‑wissend. Wenn Einwohner Hilfe brauchen ist das Machalla-Zentrum die erste Anlaufstelle. Es hilft bei der Durchführung von Hochzeiten und stellt zum Beispiel Geschirr und Bänke zur Verfügung, aber auch bei anderen Festen, Beerdigungen, Bauarbeiten und großen Lebensereignissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stilvolle Teekultur in Usbekistan</h2>
<p>Der Tee ist in Usbekistan Gegenstand des täglichen Bedarfs Nr. 1. Der Tee öffnet und schließt jede Mahlzeit. Den Gästen wird als Erstes Tee serviert. Tagsüber wird zwischen den Mahlzeiten Tee als ein „extra Gericht“ getrunken. Der Tee wird jedes Mal&nbsp; frisch zubereitet. Ist die Teekanne leer, wird sofort ein neuer Tee aufgebrüht. &nbsp;Es ist hier nicht zulässig einmal viel starken Tee zu zubereiten und den dann mit kochendem Wasser zu strecken. Der Tee wird meist aus Porzellan- Schalen, seltener aus Ton-Schallen getrunken, genannt „Piala“ und pur, ohne Zucker zuzufügen. Die besondere Zubereitungsart ist der sogenannte „Schirtschoy“.</p>
<p>In Regionen von Usbekistan wird der schwarze Tee in einem Kessel gekocht mit einem Schuss Milch, Schmalz, Salz und Pfeffer, und in diesem Fall wird er „Ok-Tschoy“ (Weißer Tee) oder „Schir-Tschoy“ genannt. Eine solche Mischung ist mehr eine Suppe als Tee, und wird sehr häufig zu Frühstück mit Fladenbrot getrunken. Eine besondere Teezeremonie ist hier zu erwähnen: Wenn der Tee serviert wird, wird immer eine Teeschale mehr als Anzahl der Gäste mitgebracht. Diese überschüssige Schale ist für das Umgießen „Kaytar“ gedacht. Kaytar (vom Verb “kaytmok” – “zurückkehren”) wird zur besseren Ziehung verwendet. Der Tee wird in eine Schale eingeschenkt und dann sofort in die Teekanne zurückgegossen. Und das drei mal. So mischt sich der Tee gut durch und kann sein Aroma entfalten. Dabei ist der Tee beim 1. Zurückgießen nur Lehm, beim zweiten wird aus dem Tee Öl und erst beim dritten wird er zum richtigen Tee. Usbeken sagen dazu „Loy – moy – Tschoy“ „Lehm-Öl-Tee“.</p>
<p>Zum Tee zwischen den Mahlzeiten wird meist Kandiszucker, Rosinen, getrocknete Aprikosen und Wallnusskerne angeboten. Der Tee wird den Besuchern oder Gästen in die Teeschale immer halbvoll eingeschenkt. Das deutet auf den Respekt des Gastgebers und nicht auf seine Gier.&nbsp; So vermeidet der Gast zufälliges Verschütten des Tees, der Gastgeber ist aufmerksam ihm gegenüber und sobald die Schale leer getrunken ist, schenkt er erneut ein. Halbvoll eingeschenkter Tee kühlt schneller. Man sagt sogar unter Bekannten: „Bitte schenk mir Tee mit Respekt ein“ d.h. nur halbvoll. Bei einer Tischgesellschaft aus Männern schenkt den Tee immer der jüngere ein. In der Familie meist die Braut oder die Tochter.&nbsp; Speziell zum Teetrinken sind in Usbekistan offene und überdachte „Tschyhona“ errichtet worden, wo früher nur Männer, heute aber auch vermehrt Frauengesellschaften sich zum Teetrinken versammeln und letzte Ereignisse und Neuigkeiten austauschen.</p>
<p><em>Autor: &nbsp;Abduvakhid Suleymanov</em></p>
<p><em>Für Rückfragen: </em><a href="mailto:a_suleymanov@bk.ru"><em>a_suleymanov@bk.ru</em></a></p>
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		<title>Armenien, der Winzer und der Wein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2017 13:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Der Winzer Hovakim</h2>
<p>Armenier trinken ihren Wein nicht, sie reden mit ihm. Hovakim lacht in seinen grauen Dreitage-Bart und schiebt seinen Schlapphut tiefer ins Gesicht. Seine Kopfbedeckung erinnert ein wenig an Indiana Jones und seine Augen erzählen von mindestens so vielen Abenteuern, wie der fiktive Held an seinem Namen trägt.&nbsp; Armenier müssen mit ihrem Wein reden.&nbsp; Deswegen heißt der Trinkspruch auch „kennatzd!“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Leben“. Und irgendwie passt es zu diesem Land, zu diesen Leuten hier. Auf das Leben anstoßen und dabei den Blick schräg gen Himmel gerichtet, denn es gibt sie sehr wohl noch. Und sie haben sicher einigen Schwermut in der Seele, aber mindestens so viel Lebensfreude im Herzen zum Ausgleich.</p>
<p>Hovakim ist ein Poet. Er ist auch ein Unternehmer, aber er ist vor allem ein Poet. Er liebt Worte, arbeitet gerade an einem Buch, kann stundenlang Geschichten erzählen und entzündet mit seinen Worten ein imaginäres Lagerfeuer. Man lauscht seinen Worten und er macht es wie ein Cello, er singt sich langsam in die Seele. Ohne Wein gäbe es aber all die Bilder nicht, die er mit sich trägt. Und so ist der Poet im wirklichen Leben ein Unternehmer, ein Restaurantbesitzer, ein Winzer. Den Wein, den er mit warmen Schlucken anpreist, hat er gerade für Gäste geöffnet.</p>
<p>Viele Flaschen gibt es von seinem armenischen Bordeaux nicht, trotzdem wird sie geleert. Denn Gastfreundschaft bedeutet in Armenien fast genau so viel, wie mit geradem Blick in die Sonne zu schauen. Das kann man eben hier. Woanders mag man Sonnenbrillen tragen, hier nicht. Die Augen haben sich an das grelle Licht hier in den Anhöhen der Vayots Dzor Region gewöhnt. Ich darf Gast sein in seinem kleinen Weingut in der Nähe von Aghavnadzor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der älteste Weinkeller der Welt</h2>
<p>Armenische Worte hören sich immer wie die Überschrift zu einer alten Sage an. Hier wird auf jeden Fall Wein herstellt wie vor 6100 Jahren. &nbsp;Nun ja, die eine oder andere Geschichte muss man Hovakim Saghatelyan nicht glauben. Fakt ist aber, neben dem ältesten Schuh gab es einen weiteren Sensationsfund 2011,&nbsp; in der Ausgrabungsstätte Areni- 1, nur unweit von seinem Weingut entfernt.&nbsp; Der weltweit älteste Weinkeller wurde in einer Höhle Armeniens entdeckt. Mehrere 6100-jährige Traubenstämme und getrocknete, gepresste Trauben wurden in der Weinpresse identifiziert. Damit steht fest: der älteste Weinkeller ruht also in einem Land, das gerade seine Persönlichkeit im Wein wiederentdeckt. Gewürdigt wird dieser archäologische Fund mit dem schlichten Namen „6100“ auf dem Etikett.</p>
<p>Ob schicke, kleine Weinbars, die im Nachtleben wirken, als hätte man sie New York oder Tel Aviv geklaut, Armenien gibt keine leisen Töne mehr von sich. Eines der angesagten Restaurants in Jerewan gehört Hovakim. Man sieht es ihm kaum an. Er sieht eher so aus, als würde er gleich wieder in seiner Hängematte ein neues Gedicht in die Luft malen. Oder vielleicht ein neues Land entdecken. Vielleicht spiegelt er aber auch nur die Stimmung in mir wieder. Ein Land entdecken. Geht das heute eigentlich noch? Überall gibt es Plastik- Speisekarten mit internationalen Gerichten, Fremdenführer, Trampelpfade, ausfotografierte Denkmäler. Und dann landet man in Armenien und nichts davon existiert hier. Bis auf versierte Führer, die Germanistik in Armenien studiert haben und mit denen man Armenien entdecken kann, aber nicht muss. Denn auch wer es individuell mag, kommt hier nicht zu kurz. Hovakim weiß das und er schmunzelt. Schließlich liebt er sein Land, das viel mehr ist als nur Geschichte, Tote und ein alter Schuh.</p>
<p>In Armenien darf man zum Entdecker werden. Man kann Überbleibsel der Sowjetunion verrosten sehen, alte, bildhafte Portale in kleinen Gassen bestaunen, atemberaubende Klöster in biblischen Landschaften erklimmen. Und man kann unglaublich guten Wein erleben. Unter der Marke „Trinity“ bauen Hovakim &nbsp;und seine zwei Freunde besonders alte Rebsorten an. Auf 1300 Metern vereint sich Vulkan- Erde, Sand und Kies zu einem besonders nahrhaften Boden. Wenn ich mich umblicke, sehe ich gleißendes Sonnenlicht, kleine Plateaus auf den grünen Hügeln in der Entfernung, kleine Steinhäuser und immer wieder kohlefarbene Augenpaare, die sich schelmisch darüber freuen, das ihr Wein auch schon in Cannes ausgezeichnet wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Männer von Trinity</h2>
<p>Artem ist zuständig für die letzten Jahrgänge bei Trinity. Ob Rotwein, Rose oder Weißwein, alles wird hier mit Hand gemacht und mit viel Geduld und Liebe kreiert. Artem kennt Deutschland sehr gut, schließlich liebt er gute Rieslinge und hat mehrere deutsche Winzer kennengelernt und bei ihnen Praktika absolviert. Sofort verliert er sein Jungenlachen, wenn er den Wein entkorkt, denn das ist schließlich sein Beruf- den besten Wein Armeniens herzustellen. Aus ganz Armenien kommen Bestellungen, aus den USA auch, aber aus Deutschland noch nicht. Schade, meint Artem, ich würde ihnen gerne all das Gelernte zurückgeben.</p>
<p>Trotz internationaler Auszeichnungen sind die Männer von „Trinity“ bodenständig, sogar zurückhaltend und konzentriert. Hovakim verkauft seinen Wein in seiner eigenen Weinbar und während Studenten und Touristen den vollmundigen Rotwein, mit dem Hauch von Zimt, rauchigem Holz und sonnigen Boden genießen, geht die Weinlese mit leisen Schritten voran. Den armenischen Wein gilt es zu erobern, denn er muss sich schon lange nicht mehr verstecken. Wie das Land, das einen Teil der Seidenstraße in sich trägt, das weite, schier endlose Ebenen sein eigen nennt, schneebedeckte Vulkanspitzen, Canyons, Höhlen, eine lebendige Hauptstadt, die immer mehr am Aufblühen ist und Menschen, die einen Moment zögern, nur um dann aus tiefstem Herzen zu lächeln. Keenatzd! Auf das Leben – wer Armenien kennenlernen möchte, sollte anfangen mit seinem Wein zu reden. Er hat mindestens genauso viele Geschichten in sich, wie der Himmel über Armenien.</p>
<h3>Text und Bilder: Sabrina Gander&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.sabrinagander.de">www.sabrinagander.de </a></h3>
<h4>Mehr zum vineyard:&nbsp;&nbsp; <a href="http://trinitycv.com/">http://trinitycv.com/</a></h4>
<h4>Und noch mehr zu Armenien: <a href="http://www.armeniainfo.am">http://www.armeniainfo.am</a></h4>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Wein und Weinreisen in Franken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 11:22:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Weinreise Franken – Das Weinland in seiner Vielfalt entdecken</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fränkisches Weinland in seiner Vielfalt entdecken</strong></p>
<p>„Selbst der beste Wein schmeckt noch einmal so gut, wenn man das Land kennt, wo er gewachsen ist“. Nach diesem Motto haben sich Winzer zu Gastgebern entwickelt, die Sie auf Weinreisen in Franken willkommen heißen und Ihnen mit Freude ihre persönliche Art, Frankenwein zu machen näher bringen. Die ganze Vielfalt der Weinstile erleben Sie in den überbetrieblichen Vinotheken. In ansprechendem Ambiente erhalten Sie einen Überblick über die örtlichen Winzer und ihre Weine. So können Sie in Ruhe die verschiedenen Tropfen verkosten und anschließend einen Winzer besuchen, dessen Wein Ihnen zusagt. Jede Vinothek ist ein Weinerlebnis und Weingenuss eigener Art.</p>
<p>Insbesondere die Architektur verschiedener neuer Vinotheken setzt markante Akzente. Ein Weinerlebnis der besonderen Art sind die Vinotheken in Iphofen, Sommerach (Winzer Sommerach) oder Eibelstadt. Doch auch so manches Weingut hat eine Vinothek gebaut, die durch mutige Architektur geprägt ist. Nur als Beispiele seien genannt das Weingut Wirsching in Iphofen, das Weingut Brennfleck in Sulzfeld oder das Weingut am Stein in Würzburg. Ein besonderes Beispiel gelungener Architektur ist auch die Vinothek der Winzergenossenschaft Sommerach („Winzer Sommerach“). Es sind Orte, die eine Weinreise durch Franken sehr bereichern könnten. Und fränkische Weingüter sind heute oft Betriebe, die Tradition und Moderne in geradezu sensationeller Weise verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die fränkische Küche – es gibt kaum eine bessere in Deutschland</strong></p>
<p>Wein gehört zu einem genussbetonten Leben – und besonders zu einem guten Essen. Er macht eine Mahlzeit zu einem perfekten Geschmackserlebnis. Die fränkische Küche hat sich ganz auf die regionale Herkunft ihrer Produkte besonnen und bringt so den vollen Geschmack auf den Teller. Höchster Anspruch macht Fisch- und Wurstspezialitäten, frisches Obst und Gemüse, Eier und Käse, Marmeladen, Liköre oder Whiskey und sogar Pralinen zu unverwechselbaren Delikatessen. Natürlich muss man schon ein wenig suchen, um das Beste der fränkischen Küche zu finden. Frankenwein korrespondiert jedenfalls gut zu vielen herzhaften Speisen.</p>
<p>Franken ist politisch gegliedert in Ober‑, Mittel- und Unterfranken. Viel wichtiger ist aber die kulturelle-kulinarische Gliederung in Bierfranken (Ober- und Mittelfranken) und Weinfranken (Mittel- und Unterfranken). An der Grenze zwischen Bier- und Weinfranken – südöstlich des Weinlandes – liegt der Aischgrund. Dort werden Karpfen gezüchtet, die nicht wenige für die besten der Welt halten. Zu einem Karpfen – ob blau oder gebacken – passt am besten ein Silvaner. Es wurde auch schon angeregt, die Aischgründer Karpfenweiher als Weltkulturerbe der UNESCO einzustufen. Eine Weinreise Franken sollte auch diese Region beinhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weinfeste – die besondere Art von Weinerlebnis</strong></p>
<p>Höhepunkte der gepflegten und geselligen Weinkultur sind die Weinfeste in den verschiedenen idyllischen Ortschaften. Vor allem die mittelalterlichen Dörfer und Städtchen wie z.B. Sulzfeld, Sommerhausen oder Mainbernheim haben ihre barocken Bauwerke und alten Fachwerkhäuser wunderbar erhalten. Die liebevoll und oft aufwändig restaurierten Gebäude schlagen in gekonnter Kombination mit moderner Architektur eine Brücke zwischen den Epochen und Baustilen. Was die Hotellerie betrifft, so muss man ehrlicherweise sagen: auf Weinreisen durch Franken ist es nicht ganz leicht, in einem der gemütlichen Städtchen und Dörfer bei einem Weinfest ein Zimmer zu bekommen. Doch eine organisierte Weinreise Franken oder der Busshuttle eines Weinguts helfen dabei. Immer mehr Menschen entdecken auch das Wohnmobil als eine gute Lösung, einen Ort zu besuchen und ein paar Gläschen des Frankenweins zu trinken. Die Zahl guter Stellplätze nimmt zu. Und so manches Weingut plant derzeit, neue Unterkünfte für die zunehmende Nachfrage nach Weinreisen einzurichten.</p>
<p>Wer sich für Weinfeste interessiert, kann den Weinfestkalender 2018 anfordern bei der „Fränkisches Weinland Tourismus GmbH“, <a href="http://www.fraenkisches-weinland.de">www.fraenkisches-weinland.de</a> in Würzburg. Die meisten Weinorte veranstalten mindestens einmal jährlich ein Weinfest. Auch fast jedes große Weingut hat ein eigenes Fest, das oft „Hoffest“ oder „Hofschoppenfest“ heißt. In den Vinotheken im Weingut werden dann die Weine präsentiert, auf die der jeweilige Winzer stolz ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Region Franken und der Frankenwein</strong></p>
<p>Das fränkische Weinland liegt im Nordwesten Frankens, zum größten Teil an den Ufern des Mains. Mit etwas über 6.000 Hektar Anbaufläche ist es eines der mittleren Weinbaugebiete Deutschlands. Der weitaus größte Teil der Rebflächen befindet sich im Regierungsbezirk Unterfranken. Auch Mittelfranken hat einen nennenswerten Teil des Weinbaugebietes an den Hängen des Steigerwaldes und der Frankenhöhe, im Aischgrund sowie im Taubertal. Die Weinregion Taubertal reicht bis nach Baden-Württemberg hinein. Beworben wird die Weinregion von der Organisation „Liebliches Taubertal“, der wichtigste Weinort ist Röttingen. Fränkische Weingüter liegen auch in Oberfranken im Maintal westlich von Bamberg sowie in der Stadt Bamberg. Eine Weinreise Franken sollte also nicht nur dem Main folgen – auch wenn beiderseits seiner Ufer die Weinlagen liegen, die zu den besten im Weinland von Franken zählen: von der Mainschleife entlang des Maindreiecks bis Würzburg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weinbau – eine Geschichte von Jahrtausenden. Auch in Franken.</strong></p>
<p>Der Weinbau in Franken geht bis in das 8 .Jahrhundert n.Chr. zurück. Hammelburg ist bekannt als die älteste Weinstadt Frankens. Dies belegt eine Schenkungsurkunde von Karl dem Großen aus dem Jahr 777. Vor allem Klöster bauten damals Reben zur Herstellung von Messwein an. Im Mittelalter wuchs die Anbaufläche für Frankenwein auf fast 100.000 ha an, etwa so viel wie die gesamte heutige Rebfläche Deutschlands. Franken war damals das größte Anbaugebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nördlich der Alpen. Die Anbaufläche übertraf die der Weinregionen an Rhein und Mosel bei weitem. Ist das Thema „Weinreisen“ vielleicht viel älter als wir glauben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Mainviereck – Der Untermain</strong></p>
<p>Wir greifen das Stichwort „Rhein“ auf und nähern uns auf unserer Weinreise Franken der Weinregion am Main flussaufwärts, sodass wir den Spessart durchqueren und an das Mainviereck gelangen. Am bayerischen Untermain, am westlichen Rand des Mainvierecks, sind die klimatischen und geologischen Bedingungen besonders geeignet für den Anbau von Rotwein. Auf den hier vorhandenen Buntsandsteinböden werden deshalb seit Jahren vor allem Burgunder, insbesondere Spätburgunder von oft hoher Qualität angebaut. Die wichtigsten Ortschaften sind Bürgstadt, Großheubach und Klingenberg am Main. Das fränkische Rotwein-Anbaugebiet zwischen Großwallstadt und Bürgstadt ist seit dem Jahr 1990 durch den rund 55 Kilometer langen Fränkischen Rotwein-Wanderweg erschlossen.&nbsp; Unter den Weinregionen hat sich diese Regionen einen besonderen Namen mit historischem Klang einfallen lassen: sie nennt sich „Churfranken“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Maindreieck</strong></p>
<p>An den teilweise steilen Weinlagen am Maindreieck werden Weißweine angebaut, die zu den besten der Welt zählen. Weinkritiker behaupten, dass diese Gegend die einzige Deutschlands sei, wo der Silvaner bessere Ergebnisse hervorbringe als der Riesling, die „Königin der Trauben“. Wie auch immer. Wenn es zutrifft, dass ein Land und eine Rebsorte zusammen gehören, dann ist fränkisches Weinland eindeutig das Land des Silvaners. Eine Weinreise Franken ohne Verkostung des Silvaners wäre eine halbe Sache.</p>
<p>Apropos „Steillage“: über viele Jahre galt es für Winzer als besonders erstrebenswert, eine Steillage zu besitzen. Der Begriff wurde und wird als Merkmal für besondere Qualität verwendet. Doch die Beliebtheit der Steillagen nimmt ab. Der Klimawandel bewirkt, dass die Sonneneinstrahlung an Steillagen zum Teil zu intensiv ist. Starke Regenfälle können die Steillage abspülen. Außerdem sind Steillagen mit Maschinen schwer und aufwändig zu bewirtschaften. Es ist viel Handarbeit nötig, und die ist eben teuer.</p>
<p>Praktisch in allen Orten am Maindreieck wird Wein angebaut – oft sind es kleine Weingüter, die zum Teil durchaus Weine von sehr guter Qualität herstellen. Hier wurde vor über 350 Jahren wohl auch der erste Silvaner Frankens gepflanzt. In einer Urkunde ist der Verkauf von 25 „Österreicher Fechser“, einem Synonym für Silvaner, an einen Bauern in Obereisenheim, damals gehörig zur Grafschaft Castell, belegt. Diese Kaufurkunde von 1659 – der älteste schriftliche Nachweis des Silvaners in Franken – liegt im Casteller Archiv. Die Geschichte des Silvaners ist eine Erfolgsgeschichte einer Rebsorte, wie sie im Weinbau selten ist.</p>
<p>Wichtige Orte, die wir auf einer Weinreise Franken am Maindreieck durchqueren, sind unter anderem&nbsp; Karlstadt, Würzburg, Thüngersheim, Randersacker, Sommerhausen, Frickenhausen, Sulzfeld, Sommerach, Escherndorf, Nordheim und Volkach. Escherndorf liegt an der Mainschleife, einer ganz besonderen Laune der Natur. Die Mainschleife bildet fast eine Insel, und der Weinort Sommerach beansprucht für sich, auf einer „Weininsel“ zu liegen. Ein Kanal trägt zur Insellage bei. Eine Reise durch fränkisches Weinland darf diese Weinregion keinesfalls auslassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Würzburg</strong></p>
<p>Würzburg ist ein Inbegriff für Welterbe und Weingenuss. Es ist eine völlig einmalige Mischung aus Kultur und Atmosphäre. „Welterbe und Weinfeste, Pop und Barock, Avantgarde und Tradition, Wissenschaft und Feierlaune“- so bringt die Stadt Würzburg ihre Vorzüge auf den Punkt. Seit 1981 gehört die berühmte Residenz in Würzburg zum UNESCO Weltkulturerbe. Neben Balthasar Neumann haben auch Tilman Riemenschneider und Walther von der Vogelweide in der Geschichte der Stadt Würzburg einen festen Platz. Frankenwein und Weinbau, wie auch die zahlreichen Weinfeste und Weinstuben sind hier Ausdruck für fränkisches Wesen und fränkische Lebensfreude.&nbsp; Neben Kulturevents wie Mozartfest oder Bachtagen ist Würzburg auch eine jugendliche Stadt mit rund 30.000 Studierenden.</p>
<p>Die Residenz ist Balthasar Neumanns Prachtbau. Sie zählt zu den Hauptwerken des süddeutschen Barock und steht in einer Reihe mit Schönbrunn in Wien oder Schloss Versailles. Berühmt ist die Würzburger Residenz u.a. für das größte zusammenhängende Deckenfresco der Welt, das der Venezianer Tiepolo im Treppenhaus gemalt hat.</p>
<p>Weitere Sehenswürdigkeiten sind in Würzburg die Festung Marienberg, die Alte Mainbrücke, der Dom St. Kilian, die Neumünsterkirche und der Marktplatz mit der Marienkapelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wein in Würzburg und seiner Umgebung</strong></p>
<p>In und um Würzburg herum liegen auch Weinberge, die zu den Besten in Franken zählen – allen voran der bekannte Würzburger Stein. Weniger bekannt ist die „Innere Leiste“ unterhalb der Festung. Doch auch Pfaffenberg oder Abtsleite seien erwähnt. Keine andere Großstadt hat eine solche Nähe zur Weinregion wie Würzburg.</p>
<p>In der Umgebung von Würzburg gibt es so manches, was bei der Planung einer Weinreise Franken nicht übersehen werden sollte, so z.B. die Weinberge bei Randersacker (Randersackerer Ewig Leben oder Randersackerer Teufelskeller). Der Randersackerer Teufelskeller, ein sehr steiler heißer Prallhang, hat seinen Namen von den Gebrüdern Teufel. Sie waren im 14. Jahrhundert großzügige Zustifter des Bürgerspitals. Mainabwärts findet man die Großlage Thüngersheimer Scharlachberg. Großlage und „Große Lage“ sind übrigens nicht zu verwechseln. Sie sind im Hinblick auf die Qualität eher Gegensätze. In Großlagen wachsen Weine, die zu einem erheblichen Teil von Winzergenossenschaften über den Lebensmitteleinzelhandel zu günstigen Preisen vermarktet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Spitäler und der Wein</strong></p>
<p>Auf einer Weinreise Franken führt also kaum ein Weg an Würzburg vorbei. Dort trifft der Gast fast zwangsläufig auf die größten Weingüter im fränkischen Weinland, ja sogar in Deutschland. Sie tragen das Wort „Spital“ im Namen. Daneben darf natürlich der Staatliche Hofkeller in Würzburg nicht vergessen werden, der auch zu dieser Spitzengruppe gehört.</p>
<p>Vor etwa 700 Jahren stiftete der Würzburger Bürger Johannes von Steren ein Anwesen für pflegebedürftige Menschen. Seit dem 16. Jahrhundert wird die Stiftung „Bürgerspital zum Hl. Geist“ genannt. Um damals die Versorgung der Insassen – vor allem mit Trinkwasser – zu sichern, wurden dem Haus auch Weinberge überlassen. Um das Wasser genießbar zu machen wurde ihm Frankenwein zugesetzt. Noch heute werden hier über 900 Senioren betreut. Es finden öffentliche Kellerführungen statt, bei denen auch der angeblich älteste Weißwein der Welt aus dem Jahr 1540 präsentiert wird.&nbsp; Auf 120 Hektar Rebfläche werden vor allem die klassischen Rebsorten Riesling, Silvaner und Spätburgunder angebaut. Das Weingut Bürgerspital ist Gründungsmitglied des VDP, des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter. Ein fränkisches Weingut mit großer Tradition.</p>
<p>Vor mehr als 400 Jahren gründete Fürstbischof Julius Echter die Stiftung „Juliusspital“ für Alte, Kranke und Bedürftige. Er übereignete der Stiftung u.a. einen Weinberg, der dem Spital Einnahmen bringen sollte. Darüber hinaus wurde der Wein auch hier zur Reinigung von Wasser benötigt. Heute ist das Weingut mit ca. 170 Hektar Rebfläche das zweitgrößte Weingut Deutschlands. Es ist ebenfalls ein VDP-Weingut und bietet eine breite Palette – vom Alltagswein bis zum „Großen Gewächs“.&nbsp; Die Qualitätsstufe „Großes Gewächs“, eine noch nicht sehr alte Bezeichnung, qualifiziert Weine aus besonders guten Lagen. Übrigens verfügen die Spitäler wie auch so manches andere große Weingut&nbsp;&nbsp; über großzügige Vinotheken, in denen die Weine verkostet werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Steigerwald</strong></p>
<p>Im Steigerwald, speziell im Gebiet um den Schwanberg, werden auf Gips-Keuper-Böden ebenfalls sehr mineralstoffreiche Weine produziert. Die bedeutendsten Ortshaften sind Iphofen (Lage: Julius-Echter-Berg), Rödelsee (Rödelseer Küchenmeister) und Castell (Casteller Schlossberg). Weitere bekannte Weinbauorte und Weinlagen im Steigerwald oder am Rande des Steigerwaldes sind Abtswind (Abtswinder Altenberg), Oberschwarzach (Handthaler Stollberg), Ippesheim (Ippesheimer Herrschaftsberg), Hüttenheim (Hüttenheimer Tannenberg), Zell am Ebersberg (Zeller Schlossberg) und Sand am Main (Sander Himmelsbühl). Der eine oder andere Ort, der hier nicht erwähnt ist, möge es uns nachsehen. Auch mit Rotweinen versucht Franken am Schwanberg zu punkten. Der Ort Wiesenbronn auf der Nordseite des Schwanbergs nennt sich „Rotweininsel“. Dort werden hervorragende Rotweine gekeltert.</p>
<p>Bei einer Weinreise Franken werden Sie auch auf den „Naturpark Steigerwald“ stoßen. Dies ist ein sehr weit gefasstes Gebiet, das sich von Bamberg im Osten bis vor die Tore von Gerolzhofen und Kitzingen im Westen und vom Main im Norden bis nach Bad Windsheim im Süden erstreckt. Nicht finden werden Sie auf Weinreisen durch Franken allerdings den ursprünglich geplanten <strong>Nationalpark</strong> im Norden der Region. Dieses Projekt wurde von der bayerischen Staatsregierung auf Betreiben der Waldbesitzer und der Holzwirtschaft wieder eingestellt.</p>
<p>Der Naturpark Steigerwald erstreckt sich im Südosten auch über die Aisch hinaus in den Frankenjura – obgleich das Aischtal eigentlich die Grenze zwischen den beiden mittelgebirgsähnlichen Regionen darstellt. Wen seine Weinreise in Franken in diese Gegend führt, der sollte – in den Monaten mit „R“ –&nbsp; den Aischgründer Karpfen keinesfalls auslassen. Ende August wird er in den meisten Lokalen schon angeboten. Er zählt zu den besten Süßwasserfischen Europas, ist darüber hinaus gesund und wird durchweg ökologisch aufgezogen. Ein Karpfen ist immer ein „Bio-Fisch“.</p>
<p>Im oberen Aischtal findet man um Ipsheim herum die südöstlichsten Weingüter Frankens. Es mögen nicht die berühmtesten Weinlagen für Frankenwein sein, aber die Landschaft ist von einer besonderen Weite und Schönheit, die südeuropäisch anmutet. Es lohnt sich daher, diese Gegend auf Weinreisen durch Franken zu besuchen. Auch hier werden Silvaner, Rieslinge oder Weißburgunder angebaut, die durchaus Respekt verdienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Magische Orte des Frankenweins</strong></p>
<p>Eine Kooperation mehrerer regionaler Organisationen bewertet unter dem Namen „WEIN.SCHÖNER.LAND“ jährlich Betriebe, die sich im Weintourismus durch gehobene Qualität auszeichnen. Hierzu gehören vor allem natürlich Winzer und ihre Vinotheken, Restaurants und Gasthöfe, Hotels und Pensionen – und auch Orte im fränkischen Weinland. So wurden Orte von besonderer landschaftlicher Schönheit mit dem Zeichen „<strong><em>terroir f</em></strong>“ markiert. An all diesen Orten hat der Reisende einen weiten Blick über das fränkische Weinland. Es lohnt sich, diese Orte auf Weinreisen durch Franken zu besuchen und ihre „magische Wirkung“ zu genießen. Näheres auf der Internetseite der Kooperation unter&nbsp; <a href="http://www.franken-weinland.de">www.franken-weinland.de</a> . Das Buch „Reisen zum Frankenwein“ 2018 ist erhältlich bei der Fränkisches Weinland Tourismus GmbH, Turmgasse 11, 97070 Würzburg. Dort gibt es auch reichlich Informationsmaterial zu Weinreisen durch fränkisches Weinland.</p>
<p>Eine gewisse Magie mag auch der in der Region um Bullenheim verwendete Begriff „Weinparadies“ ausstrahlen. Er stammt von einem Weinberg ähnlichen Namens. Da steht eine „Weinparadies Scheune“ in landschaftlich sehr schöner Lage an den Hängen des Kapellenbergs mit weitem Blick in das Tal. Der Weinkenner oder der Gast auf einer Weinreise mag selbst beurteilen, ob die hier angebauten Weine für ihn das Weinparadies des Frankenweins darstellen. Unbestreitbar kann die Kooperation „Weinparadies“ Erfolge vermelden – zumindest bei denjenigen, die mit dem Weinparadies auch Weinerlebnis und Weingenuss verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frankenwein und seine Charakteristik</strong></p>
<p>Durch die Bodenbeschaffenheit (das „Terroir“) und das milde Klima am Main entstehen sehr mineralstoffhaltige Weine mit würzigem Geschmack. Der Mineralstoffgehalt spielt beim Frankenwein deshalb – anders als in den meisten Anbaugebieten – bei der Qualitätsprüfung ebenfalls eine Rolle. Aus dem Silvaner werden neutral-fruchtige, erdige Weine erzeugt, die zu den besten in Europa gehören. Natürlich ist das Terroir auch in Franken sehr komplex. Es macht im Geschmack einen deutlichen Unterschied, ob der Wein auf Gips-Keuper-Böden gewachsen ist wie am Schwanberg, auf Muschelkalkböden wie in der Gegend von Volkach oder auf Buntsandstein wie bei Bürgstadt. An diesem Ort hat so mancher Weinberg etwas besonders: es wachsen Spätburgunder, die sich mit den Besten der deutschen Weinregionen zählen und sich mit den aus anderen deutschen Weinregionen messen können. Sicher kann man über Geschmäcker streiten – auch beim Wein. Aber Spätburgunder ist eben eine Klasse für sich.</p>
<p>Die Dominanz des weniger ertragreichen und etwas komplizierten Silvaners ging allerdings über Jahrzehnte zurück zugunsten des viel ertragreicheren und unkomplizierten Müller-Thurgau. Wohlgesonnene Winzer nennen den Müller-Thurgau auch „Alleskönner“, denn er wächst fast überall. Böse Zungen nennen ihn den Sündenfall im deutschen Weinbau. Heute bauen ihn manche Winzer etwas anders aus, sodass er frischer und spritziger schmeckt als in früheren Jahren. Sie nennen ihn bisweilen auch Rivaner. Dieser sollte nicht verwechselt werden mit dem Rieslaner, einer eher seltenen Kreuzung, die man in Franken auch findet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Bocksbeutel – Merkmal für Tradition und Qualität beim Frankenwein</strong></p>
<p>Nur wenige Weinregionen der Welt haben eine besondere Flaschenform, die nur ihnen vorbehalten ist. Der Bocksbeutel soll für den Frankenwein im Jahr 1728 eingeführt worden sein. Die Absicht war, den Wein vor Handelsmissbrauch und Fälschungen zu schützen. Es war zunächst vor allem ein Silvaner aus Würzburger Weinbergen, der abgefüllt wurde. Heute ist der Bocksbeutel ein authentisches fränkisches Merkmal für Weine von gehobener Qualität. Aus dem fränkischen Weinland ist er nicht wegzudenken. Heute wird versucht, der markanten Flasche eine Verjüngungskur zu verpassen. Er kommt in einer neuen Form auf den Markt. Ein paar Ecken und Kanten sollen ihm ein jugendlicheres Image verleihen. Nicht in jedem fränkischen Weingut ist man begeistert. Es gibt auch ein paar junge Winzer, die in einer Kooperation ganz bewusst auf andere Flaschenformen als den Bocksbeutel setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rebsorten im fränkischen Weinland</strong></p>
<p>Rund 80% der Rebfläche des fränkischen Weinlands ist mit Weißwein bepflanzt. Außer Müller-Thurgau und Silvaner, deren Fläche etwa die Hälfte des Anbaugebietes ausmacht, werden Bacchus, Kerner, Riesling, Weißburgunder und auch Grauburgunder angebaut. Die weißen Burgunder (Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay) erfreuen sich steigender Beliebtheit. Auch der Sauvignon Blanc, im vorigen Jahrhundert noch völlig unbekannt in Franken, ist inzwischen auf dem Vormarsch. Erfolge mit dem Anbau des Sauvignon Blanc sind nicht zuletzt auch auf den Klimawandel zurückzuführen. Eher auf dem Rückzug ist hingegen der Bacchus, der noch auf über 10% der Rebfläche wächst. Dieser sehr blumige, fruchtige Bacchus wird oft halbtrocken („feinfruchtig“) ausgebaut. Bacchus ist eine Züchtung aus Silvaner + Riesling + Müller-Thurgau. Beim Wein ist eben vieles Geschmackssache – wenn nicht sogar alles.</p>
<p>Rotwein bedeckt fränkisches Weinland auf knapp 20% der Fläche. Neben klassischen Reben wie Spätburgunder bauen die Winzer Domina, Portugieser, Schwarzriesling, Dornfelder oder Regent an. Regent wird wegen seiner Pilzresistenz auch gern als Bio-Wein präsentiert. Nicht zu den roten Rebsorten gehört hingegen der Rotling, denn dabei handelt es sich um einen Wein, bei dem rote und weiße Trauben gemeinsam verarbeitet werden. Bisweilen wird Rotling mit Rosé verwechselt, doch Rose ist schlicht und einfach Rotwein, z.B. aus Spätburgunder, der nur kurz gekeltert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Peter Voigt&nbsp; , &nbsp;<a href="mailto:peter.voigt@vingouri.de">peter.voigt@vingouri.de</a></p>
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		<title>Südtirol: Winzerfamilie baut für den Klimaschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Holger Stollenwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Weingut Pfitscher in Montan, Südtirol, hat die erste KlimaHaus-Kellerei Italiens eröffnet</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein bisschen wie ihre Weine sind auch die Pfitschers in Südtirol: unterschiedlich im Charakter, aber immer geradlinig und ehrlich. Was gibt es wichtigeres für eine gute Zusammenarbeit, als ein gemeinsames Ziel? Das Ziel der Pfitschers ist es, ein Weinglas zu füllen mit Eleganz, Charakter und&nbsp;dem Besten aus der Natur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Pfitscher“ steht schon seit jeher für die Passion, guten Wein zu machen. Schließlich sind wir in Montan. Montan liegt im Südtiroler Unterland. Unterland ist Weinland. Die Winzer können nicht anders, selbst wenn sie wollten…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Winzer seit über 150 Jahren</h3>
<p>Die Pfitschers machen bereits seit dem Jahr 1861 Wein. Mehr als 150 Jahre, in denen natürlich der Wein, aber auch die Philosophie des Kelterns eine enorme Entwicklung durchgemacht hat. Die Anforderungen an den Wein waren in der Vergangenheit andere, als sie es heute sind. Das hat der Vater Klaus Pfitscher bereits vor 40 Jahren verstanden. Also entschied er sich dazu, auf die Vinifizierung von anspruchsvolleren Weinen und somit voll auf Qualität zu setzen. Ein zu der Zeit noch nicht sehr weit verbreitetes Konzept im Südtiroler Weinbau. Er sollte Recht behalten. Die Weine stehen auch heute immer mehr für die pure Kraft der Rebe, für Wein in seiner ehrlichen, reinen Echtheit. Auf 15 Hektar baut die Familie heute neun Rebsorten an, etwa zur Hälfte weiße und rote.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als die Eltern Pfitscher im Jahr 2011 beschlossen, sich aus dem Montaner Dorfzentrum zurückzuziehen und etwas abseits ein neues Weingut zu errichten, war ihnen besonders eines wichtig: die Einbettung des Baus in die Natur bei Beibehaltung höchster Funktionalität. Der Bau selbst sollte, trotz oder gerade wegen seiner klaren Linien, in den Hintergrund treten und die Bühne den wahren Hauptdarstellern überlassen: der Natur, der Landschaft und… dem Wein. Einfache Formen und die dominante Farbe Schwarz sorgen dafür, dass man diese Hauptdarsteller nie aus den Augen verliert. Der Verkostungsraum eröffnet mit einer riesigen Fensterfront einen atemberaubenden Blick auf das Südtiroler Unterland und auf die Berge ringsherum. Im Keller leiten unterschiedliche Farbgestaltungen den Weg, der dunkelblau, im Blauburgunderkeller endet. Muss man gesehen haben. Eine ganz besondere Stimmuung strahlt der traditionell in Holz eingerichtete Verkostungskeller aus, in dem Vater Pfitscher seine Weinschätze lagert. Ein kleines Museum zeigt dort auch Geräte und Ausrüstung der Weinbauern früherer Generationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie wird aus einem Weingut eine KlimaHaus-Kellerei?</h3>
<p>Wie aus dem Weingut Pfitscher die erste KlimaHaus Wine-Kellerei Italiens wurde? Ganz einfach: die Pfitschers wollten im Einklang mit der Natur leben und arbeiten. Für ein möglichst natürliches und ehrliches Produkt.&nbsp;Zugegeben: das Zertifikat, das mit dem Abschluss der Bauarbeiten überreicht wurde, war nicht das primäre Ziel.&nbsp; Die Pfitschers wollten ihren Wein bestmöglich in Szene setzen und ihn zugleich auf eine naturnahe und schonende Weise herstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst im Rahmen der Bauarbeiten wurde den Bauherrn bewusst, dass es das Zertifikat der Südtiroler KlimaHaus Agentur überhaupt gibt. Und da sich die Anforderungen für das Zertifikat mit den Vorstellungen der Familie zu großen Teilen deckten, wurde beschlossen, es anzustreben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um das Zertifikat KlimaHaus Wine zu erhalten, mussten und müssen zahlreiche Maßnahmen getroffen werden, die Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit garantieren, und zwar in allen Bereichen:&nbsp; Vom Anbau und der Verarbeitung bis hin zur Vepackung. Auch der maßvolle Umgang mit Energie und Wasser und nicht zuletzt die Wohnqualität müssen stimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der Energieversorgung verzichten die Pfitschers völlig auf fossile Energieträger wie Öl oder Gas. Es wird mit eiiner Luft-Wasser-Wärmepumpe geheizt, ergänzt durch Holz. Damit ist das Weingut zu 70% autonom in der&nbsp; Energieversorgung.&nbsp; 42 Kriterien waren zu erfülllen, um den Vorgaben der KlimaHaus-Agentur zu entsprechen. Nachhaltigkeit ist hier keine Worthülse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mit gekonnter Architektur auf dem Weg zur Event-Location</h3>
<p>Wer den Verkostungsraum betrtitt und durch die Glasfront über die Weinberge den Blick ins Tal des Bozener Unterland erlebt, dem fällt spontan meist nur Eines ein: Einzigartig. Auch die Führung durch das Weingut bestätigt diesen ersten Eindruck. Man lernt das Weingut kennen und und taucht dabei tief in die Philosophie der Familie ein. Mit dem Kellereineubau ist es gelungen, höchste Energieeffizienz mit einer ungewohnt offenen und modernen Architektur zu vereinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Führung samt Degustation wird zu einer Erfahrung, die man lange nicht vergessen wird. Die Mindestteilnehmerzahl für eine Kellereiführung mit anschließender Weinverkostung beträgt zehn Personen. Das Weingut Pfitscher hat sich in den letzten Jahren&nbsp; immer mehr zur Event-Location gemausert. Egal ob Hochzeit, ausgefallene Geburtstagsfeier, Business-Konferenz oder Workshop: Stunden in diesem Weingut werden bei einigen guten Tropfen des Rebensafts zum Erlebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Peter Voigt / Daniel Pfitscher</p>
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